Auf Regenfahrbahn
den Tod gefunden
Ein 19-jähriger Pkw-Fahrer befuhr bei starkem Regen am Samstag (23.8.) gegen 0.41 Uhr die Kurt-Schumacher-Straße in Richtung Buer. Auf der Berliner Brücke verlor er aufgrund überhöhter Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über seinen Pkw, geriet auf dem linken Fahrstreifen ins Schleudern und prallte zunächst vor die Gehwegkante.
Durch den Aufprall verlor der Pkw die Bodenhaftung, schleuderte gegen einen Oberleitungsmast in Höhe der Magdeburger Straße und zerbrach. Das hintere Fahrzeugteil mit dem Moto wurde 20 Meter weiter geschleudert als vordere Teil, das zwischen Mast und Brückengeländer steckt.
Schon als die Feuerwehrleute an der Unfallstelle eintrafen konnten sie bei dem in den Trümmern eingeklemmten Fahrer nur noch den Tode feststellen. Er musste durch die Feuerwehr geborgen werden.
Der Bereich unterhalb der Berliner Brücke wurde ebenfalls abgesucht, da nicht auszuschließen war, das eventuell eine zweite Person aus dem Auto und über das Brückengeländer geschleudert worden sein könnte. Dies bewahrheitete sich aber nicht.
Noch während der Aufräumarbeiten kamen Nachbarn und Angehörige des getöteten Fahrers zu Unfallstelle. Ein Notfallseelsorger kümmerte sich um die Hinterbliebenen.
Noch während des Einsatzes wurden um 1:34 Uhr Einheiten abgezogen zu einem weiteren Verkehrsunfall mit dem Stichwort "Eingeklemmte Person" auf der Wanner Straße in Bulmke-Hüllen.
Dort war ein mit zwei Personen besetzter Kleinwagen ebenfalls aus ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und gegen den Stahlpfeiler einer Vorhalle eines Autohauses geprallt.
Beide Personen wurden leicht verletzt, waren aber nicht eingeklemmt. Sie wurden nach notärztlicher Versorung zu einem Krankenhaus transportiert.