Ergebnisse im Dezember
Noch in diesem Jahr will der Handwerksmeisterverein Horst-Emscher Protestmaßnahmen für den Fall einleiten, dass sich der „unerträgliche Zustand“ bei den Ampelschaltungen an der Schmalhorst- und Turfstraße nicht gravierend ändert. Ein entsprechendes Organisationsteam wurde bereits gebildet.
Der Meisterverein erinnerte in seiner letzten Mitgliederversammlung an die im Sommer von der Stadtverwaltung angekündigten „schnellen Verbesserungen“, von denen man bisher nichts bemerkt habe.
Vereinsvorsitzender Hans-Georg Kouker erinnerte an den dem Referat Verkehr vorgelegten Maßnahmenkatalog, nach dem vor allem die Vorrangschaltungen für Busse und Bahnen in Frage gestellt wurden. An den Einmündungen Industrie- und Fürstenbergstraße müssten demnach gar keine Ampeln stehen. Außerdem seien die Zeittakte für Fußgänger und den Individualverkehr zu optimieren.
Bezirksvorsteher Joachim Gill, der zu der Sitzung eingeladen war, erklärte, dass die Anforderungszeiten an Ampeln für die Busse der Vestischen Straßenbahnen derzeit optimiert würden. Außerdem arbeite das Referat Verkehr an der Optimierung der Schaltzeiten für die Ampeln Essener-/Johannastraße sowie für die Ampel an der Buerer Straße. Zudem sei man auch mit den anderen beteiligten Verkehrsgesellschaften im Gespräch. Im Dezember wolle das Referat Verkehr die Ergebnisse seiner Arbeit präsentieren.