„Amphitryon” am 28. Mai
Wenn sich die Götter ins irdische Gemenge stürzen, kommt das Leben der Menschen gehörig durcheinander, so bei Jupiters Liebesabenteuer mit Alkmene, von dem Heinrich von Kleists Komödie „Amphitryon” erzählt.
Das Gastspiel der Wuppertaler Bühnen ist am Mittwoch, 28. Mai 2008, um 19.30 Uhr im Großen Haus des MiR zu sehen.
Die geplante Vormittagsvorstellung am selben Tag um 11.00 Uhr entfällt!
Alkmene erwartet die Rückkehr ihres Gatten Amphitryon. Stattdessen kommt Jupiter in der Gestalt Amphitryons und verbringt mit Alkmene die längste aller Liebesnächte. Als am nächsten Morgen der echte Amphitryon heim kommt und Alkmene ihm von der vermeintlich gemeinsam durchlebten Nacht erzählt, beginnen die Probleme …
Kleist hat das jahrhundertealte Motiv vom Doppelgänger tiefsinnig und ambivalent gestaltet. Entstanden ist eine tragisch-doppelbödige Komödie, die auf höchstem sprachlichem Niveau das Problem der menschlichen Identität behandelt. „Das ist das witzig-anmutsvollste, das geistreichste, das tiefste und schönste Theaterspielwerk der Welt.” (Thomas Mann)
Thomas Braus (Jupiter) und
Maresa Lühle (Alkmene)
Karten zum Preis von € 6,50 bis 22,- (inklusive aller Gebühren) an der Theaterkasse des MiR, Tel. 0209 / 40 97 – 200.
Foto: Michael Hörnschemeyer