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Aktueller Monat: Mai 2012


„Statt der tausend Feuer“

Ausstellung will Emotionen wecken

„Tradition ist die Bewahrung des Feuers, nicht die Anbetung der Asche“. Ganz nach diesem Motto handeln die Organisatoren der Ausstellung „Statt der tausend Feuer“, die vom 19.-26. November im großen Saal der Nordsterngastronomie „Am Bugapark“ jeweils von 11-18 Uhr zu sehen ist.

Das Geschichtsforum Nordsternpark stellt in Fotos, Filmen und vielen Dokumenten die Entwicklung von einst bis jetzt gegenüber. Das Revier haben sein Gesicht, so die Organisatoren, stark verändert. Gegenwart und Vergangenheit prallen allerorten aufeinander. Wilhelm Weiß: „Wo früher noch Loren über Zechenbahngleisen rumpelten huschen heute Igel durch pure Natur“. Man wolle Erinnerungen wecken und Emotionen erzeugen – denn „das Revier ist schön, man muss es nur mit offenen Augen sehen“.
Aus Organisator Reinhold Adam, der von vielen Mitstreitern unterstützt wird, sprudelt es nur so heraus: „Wir haben den Pütt gleichzeitig gehasst und geliebt“, erinnert sich der Ex-Kumpel und Nordstern-Betriebsrat gerne. Schon der Ausstellungsort sei Teil der Ausstellung, erklärt er. Die Exponate stünden im ehemaligen Magazin und das Haus sei Teil des alten Zechen-Ensembles, das mit Millionenaufwand wieder „in Schuss“ gebracht worden sei.
Auch die Dekorationen sind interessante Ausstellungsstücke, handelt es sich doch um das Werkzeug der Bergleute, also um Gezähe.
Die Eröffnung der Ausstellung „Statt der tausend Feuer“ findet am Sonntag, 19.11. gegen 12.00 Uhr statt. Die Ausstellung ist bereits um elf Uhr geöffnet.

Ausstellung_Nordstern