„Bürgerverein war immer
ein verlässlicher Partner“
„Der Bürgerverein für Beckhausen und Sutum leistet seit 100 Jahren gute Arbeit für die Menschen. Als verlässlicher Partner macht der der Politik Dampf, wenn es Verbesserungen zu erreichen gilt. Und das ist gut so.“ Bezirksbürgermeister Joachim Gill überbrachte am Samstag beim Festakt in den Werkstätten für angepasste Arbeit die Glückwünsche der Stadt Gelsenkirchen.
Vorsitzender Uwe Lubinski begrüßte beim Festakt viele Mitglieder, Freunde und Vertreter der Kirchen und Vereine. In seiner Begrüßung dankte er seinem Vorgänger Gerd Schwenzfeier, der ihm geordnete Verhältnisse hinterlassen habe. „Es macht große Freude mit meinen Vorstandskollegen zusammen zu arbeiten“, erklärte er.
Wilhelm Schücker, der Chronist des Stadtteils, hielt einen kurzweiligen Rückblick auf die vergangenen 100 Jahre. Er verstand es, Beckhausener und Gelsenkirchener Belange in einen historischen Gesamtzusammenhang zu setzen.
Durch das Programm des Abends führte Anette Schwenzfeier, die auch selbst einige ihrer Lieder sang. Mit dem Akrobaten Philipp Dammer, der Sängerin Kerstin Korbach, der „Danceband Soundmachine“ und „Playa Rouge“ bot man viel unbeschwerte Abwechslung.
Natürlich nutzten die Gäste den Abend auch zum Small Talk. Nicht wenige hatten sich schon lange zeit nicht mehr gesehen, waren aus anderen Städten zum Festakt angereist. „Wer einmal in Beckhausen lebte, der bleibt dem Ortsteil treu“, freute sich Gerd Schwenzfeier. So war dann auch die Theke im Saal der Werkstätten ein gerne besuchter Ort um sich gemeinsam alter Geschichten zu erinnern und auch, um einen Blick in die Zukunft zu werfen.
Ein gravierendes Problem der Beckhauserinnen und Beckhauser ist das Fehlen eines geeigneten Veranstaltungsortes. Konnte man sich bisher auf die Gastfreundschaft der Werkstätten verlassen, so fällt diese Möglichkeit bald schon aus. Der Festakt war die letzte große Veranstaltung, die dort stattfinden konnte. Der Saal, so war zu hören, werde den Erfordernissen des Hauses entsprechend umgebaut und (leider) auch verkleinert. „Jetzt muss sich auch der Karnevalsclub Astoria nach neuen Möglichkeiten umsehen“, bedauerte Vorsitzender Michael Lange – und blickt nach Horst.
Uwe Lubinski zeichnete gemeinsam mit seinem Stellvertreter Klemens Steinke (der in seiner Berufskleidung als glückbringender Schornsteinfeger auftrat) zahlreiche Mitglieder für ihre Treue aus. 50 Jahre sind dabei: Brigitta Lichtenberg, Gerhard Feldmann, Felix Kowalczyk, Gerd Schwenzfeier. 25 Jahre: Wolfgang Ansorge, Anne Depta, Kurt Eimertenbrink, Hildegard Erbe, Alfred Erbe, Ernst Glinka, Werner Gransch, Gerhard Huhn, Willi Holz, Karl Jaklin, Barbara Keiser, Günter Keiser, Hans-Jürgen Mainhardt, Werner Nahen, Wolfgang Neuhaus, Lambertus Rondhuis, Klemens Steinke, Achim Wenig, Mathilde Pulina und Willi Wittke.
