FAMILIENPOST
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Aktueller Monat: Mai 2012


Ihr Augenoptiker rät:

Brille - ein wichtiges Thema!

Fast jeder Mensch leidet unter einer Sehschwäche. Die Augenärzte, die man ca. alle zwei Jahre aufsuchen sollte, sind in erster Linie ausgebildet, die Augen medizinisch zu untersuchen.

Viele Krankheiten können das Auge beeinträchtigen: grauer Star (Linsentrübung), grüner Star (Glaukom, Augeninnendruck), Macula Degeneration (Durchblutungsstörungen) um nur einige zu nennen. Dies sind dann Fälle, die der Augenarzt versorgen muss! Die meisten Sehbehinderungen gehen aber auf eine Sehschwäche zurück. Grob unterscheidet man Kurzsichtigkeit (Myopie), Weitsichtigkeit (Hyperopie), Astigmatismus (Hornhautverkrümmung) und Alterssichtigkeit (Presbyopie). Bei der Alterssichtigkeit, die mit etwa 45 Jahren beginnt, führt der langsame und altersmässige Verlust der Elastizität der Linse zum Akkomodationsverlusst (die Linse kann nicht mehr gekrümmt werden). Da die Veränderbarkeit der Linsenkrümmung vor allem für das Nahsehen gebraucht wird, hat die immer größer werdende Starrheit der Linse zu Folge, daß der Mensch mit der Zeit weitsichtig wird und z. B. ohne Sehhilfe nicht mehr lesen kann.
Durch eine korrekte Sehschärfenbestimmung (Refraktion) kann man durch den Augenoptiker eine vollständige Sehschärfe (Visus) erreichen. Eine exakte Augenglasbestimmung ist hier von Nöten. Das Augenpaar ist in den seltensten Messungen gleich schwach. Die Unterschiede zwischen rechtem und linkem Auge werden vom Augenoptiker genauestens bestimmt. Das Sehgleichgewicht sollte genau sein, da dieses das hunderprozentige Sehen ermöglicht. Vor allem das räumliche Sehen kann man so wieder verbessern (wichtig z. B. beim Autofahren). Eine genaue Zentrierung der unterschiedlichen Werte macht eine gute Sehhilfe (Brille) erst aus. Genaueste Justierung Augenabstand (PD = Pupillendistanz) und Augenhöhe durch den Optiker ist erforderlich. Je nach Augenwerte (Dioptrien) dürfen diese Masswerte oft nicht mehr als ein bis zwei Millimeter überschreiten. Nur mit korrekt eingeschliffenen Gläsern kann der Optiker für den Kunden ein gutes Sehen herstellen. Die Brille ist also eine genau vermessene Handwerksarbeit, die das Auge wieder sehfähiger macht. Falsch zentrierte Brillen (z. B. Fertigbrillen) können großen Schaden anrichten (Kopfschmerzen, Visusverlust, u.s.w.)!
Das Berufsbild des Augenoptikers ist gekennzeichnet durch die genaue handwerkliche Arbeit. Leider hat die Gesundheitspolitik die Zuzahlung bei vielen Hilfsmitteln drastisch gekürzt und deshalb sind Brillen für den Kunden teurer geworden. Doch nach wie vor ist eine gute Sehkraft unserer Augen sehr wichtig und sollte nicht als notwendiges Übel betrachtet werden. Ihre Augen sollten Ihnen das Wert sein.
Modische Fassungen gibt es in allen Variationen und mit Hilfe des Optikers gibt es immer die passende Sehhilfe. Gutes (Aus)Sehen ist einfach Vorraussetzung für Arbeit, Freizeit und Gesundheit. Durch die richtige Beratung kann man als Kunde natürlich auch finanziell profitieren. Jeder Kunde braucht eine individuelle Versorgung! Das muss es mir, Ihnen zu liebe, Wert sein! Die handwerkliche Qualität und mein Vertrauen bringe ich jedem Kunden jederzeit entgegen!

Ihr Augenoptikermeister
Hans Dziersk