FAMILIENPOST
ONLINE

Aktueller Monat: Mai 2012


Weihbischof kommt

Firmfeiern in den Gemeinden St. Hippolytus und Liebfrauen

Ende Oktober kommt Weihbischof Ludger Schepers in die Pfarrei St. Hippolytus, um insgesamt 95 Jugendliche zu firmen. Am Dienstag, den 27. Oktober 2009 werden 47 Jugendliche in der St. Hippolytus-Kirche gefirmt. Am Freitag, den 30. Oktober 2009 weitere 50 Jugendliche in der Liebfrauen-Kirche in Gelsenkirchen-Beckhausen. Beide Gottesdienste beginnen jeweils um 18.00 Uhr.

Vorher treffen sich alle Firmlinge noch zu einem gemeinsamen Bußgottesdienst, der am Montag, den 26. Oktober 2009 um 18.00 Uhr in der St. Hippolytus-Kirche stattfindet. Dazu sind auch alle Firmpaten und die Eltern und Geschwister der Firmlinge herzlich eingeladen.

Workshop-Samstage waren nah dran an der Lebenswelt der Jugendlichen
Grundform der diesjährigen Firmvorbereitung war unser Workshop-Konzept aus den vergangenen Jahren.
Dazu trafen sich alle Jugendlichen an drei Samstagen zu Gemeinschaftstagen. An diesen Workshop-Samstagen hatten sie sich im Verlauf unter verschiedenen Themen für zwei verschiedene Themen entscheiden müssen, mit denen sie sich dann auch beschäftigten.
Der 1. Workshop-Samstag hatte zwei Schwerpunkt-Themen. Im ersten Teil lautete der Schwerpunkt: Ich bin ich. Darin beschäftigten sich die Jugendlichen mit ihrem persönlichen Lebensweg: mit der Frage, woher komme ich, in welchen Bezügen lebe ich (Familie, Schule, Freundeskreis, Vereine, etc.) Im zweiten Teil war das Schwerpunktthema Ich und Jesus – Ich und die Kirche.

Der 2. Workshop-Samstag stand unter dem Oberthema: „Ich bin ich – mit meinen Grenzen“. Darin ging es um die verschiedensten Grenzerfahrungen der Jugendlichen: Schuld, Krankheit, Tod, Arbeitslosigkeit, ungute Familienverhältnisse, Mobbing, etc.
Die einzelnen Workshops sollten den Jugendlichen die Möglichkeit geben, sich diesen Themen zu nähern und Perspektiven zu entwickeln, wie man damit umgehen kann, damit Leben gelingt.

Der 3. Workshop-Samstag stand dann ganz im Zeichen des „Heiligen Geistes“. Ausgehend von der Frage, was wir lieben Menschen an guten Wünschen auf den Weg geben würden, verglichen die Jugendlichen dann ihre "Wünsche an einen lieben Menschen" mit den guten Zusagen aus dem Firmgebet des Firmgottesdienstes. Danach vertieften beschäftigten sie sich mit den Gaben des Heiligen Geistes und ihre Bedeutung für die Jugendlichen heute.

Jeder der drei Workshop-Samstage begann mit einem gemeinsamen geistlichen Impuls und endete mit einem gemeinsamen Gottesdienst.
In der Heiligen Messe am dritten Workshop-Samstag haben dann die Jugendlichen in einem feierlichen Teil ihre Anmeldung zur Firmung vor den Altar gelegt.
"Christen vor Ort" - Alltägliches Christsein zeigt sich im Dienst für andere
Die Jugendlichen haben sich an drei Samstagen in den vergangenen Monaten auf diese Firmung vorbereitet. Dazu haben sie in den Sommermonaten mindestens eine Einrichtung oder eine Stätte besucht, in der Christen arbeiten. Ihnen sollte bewusst werden, dass Christsein sich auch im alltäglichen Einsatz für andere zeigt, ob haupt- oder ehrenamtlich.

Neue Medien genutzt
Zur Unterstützung der Katechese wurde in diesem Jahr auch zum ersten Mal eine SMS-Aktion angeboten. Jugendliche konnten sich einmal in der Woche einen „Sinn-Spruch“ aufs Handy schicken lassen. Dabei handelte es sich entweder um biblische Verse oder um ein Zitat einer Persönlichkeit. Dieses Wort sollte die Jugendlichen dann durch die Woche begleiten.
Auch zur Information über die Firmvorbereitung wurden neue Medien eingesetzt. So hatten die Jugendlichen Zugriff auf eine Hompage zur Firmvorbereitung, über die sie auch aktuelle Änderungen (zum Beispiel Terminverschiebungen) abfragen konnten. Ergänzt wurde das Informationsangebot durch einen Newsletter, der die Jugendlichen, die eine eMail-Adresse hinterlegt hatten, aktuell über Termine und Änderungen auf dem Laufenden hielt.

Gute Firmvorbereitung lebt von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen
Um die gut 100 Jugendlichen angemessen auf die Firmung vorbereiten zu können, braucht es engagierte Christen und Christinnen, die bereit sind, die Jugendlichen in diesen Woche zu begleiten und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. In ihrem Einsatz wird deutlich, dass die Glaubensweitergabe Aufgabe der gesamten Gemeinde und nicht nur der hauptamtlichen SeelsorgerInnen ist.
25 Frauen und Männer aus der Pfarrei haben in diesem Jahr als KatechetInnen in der Firmvorbereitung mitgewirkt.
Ein jugendlicher Katechet wurde erst im letzten Jahr selbst gefirmt worden und war eine große Bereicherung für die diesjährige Firmvorbereitung.
Die KatechetInnen wurden unterstützt durch 12 Männer und Frauen, die im Vorfeld oder auch während der Workshop-Samstage organisatorische Aufgaben übernahmen.

Natürlich hofft man, dass auch im nächsten Jahr - gerade auch aus dem Kreis der Eltern der Firmbewerber - viele Ehrenamtliche diese Vorbereitung mitgestalten. Denn ohne diese Gemeindemitglieder ist eine gute Firmvorbereitung nicht möglich.