FLIC FLAC zieht an die Burggrafenstraße um
Circus Flic Flac wird ab kommenden Freitag nicht wie geplant an der Zeche Zollverein gastieren, sondern zieht an die Burggrafenstraße (Höhe Hausnummer 11 / Nähe TÜV) um.
Bei den Vorbereitungen zum Aufbau stellte sich heraus: der Boden des Zechengeländes ist zu weich und bietet dem großen Chapiteau keinen ausreichenden Halt.
„Unsere Sorge galt dabei vor allem der Sicherheit des Publikums, denn erst vor Kurzem stürzte eine Sitztribüne eines anderen Circusunternehmens mit ernsthaften Folgen ein”, so Sprecherin Iris Vollmann. So wird stattdessen an der Burggrafenstraße aufgebaut und Flic Flac setzt alles daran, die möglichen Verzögerungen durch den Umzug wieder aufzuholen. „Wir sind zuversichtlich, es bis zur Premiere pünktlich zu schaffen”, so Vollmann.
Die rollende Stadt gruppiert sich mit etwa Hundert Wohnwagen und rund 20 Spezialwagen für Café, Kasse, Büro, Werkstätten, Schule am kommenden Dienstag an der Burggrafenstraße. 170 Menschen werden hier in den nächsten drei Wochen zu Hause sein; darunter rund 40 Artisten mit ihren Angehörigen, das Gro der Arbeiter und Requisiteure, Licht- und Tontechniker, Musiker, Verkaufsmitarbeiter und Platzanweiser, Kassen- und Büropersonal sowie eine Lehrerin für die derzeit fünf schulpflichtigen Flic Flac-Kinder.
Am Dienstag, dem 25. November 2008 ist es dann soweit: Das auffällige schwarz-gelbe Flic Flac-Zelt wird hochgezogen. Das Vier-Mast-Chapiteau ist eine in Italien angefertigte Zeltkonstruktion von 22 Metern Höhe und 46 Meter Durchmesser. 1.500 nummerierte Einzelsitzplätze verteilen sich auf 14 Reihen. Schon allein die Sitztribüne besteht aus 12.000 Teilen.
Das Zelt ist voll gestopft mit modernster Technik für ungeahnte Effekte; einer rotierenden Bühne, die sich schließlich in einen See mit über 25.000 Litern Wasser und Fontänen aus der Kuppel verwandelt. Die ausgeklügelte Pyrotechnik lässt ungewöhnliche wie spektakuläre Feuereffekte hochgehen: Feuer und Wasser verschmelzen zu einem ganz neuen Element!
Bis zur Premiere am Freitag, dem 28. November 2008 bauen Artisten aus zwölf Nationen ihre Requisiten zusammen und kontrollieren diese immer wieder. Nebenbei trainieren die Akrobaten, die bislang frei hatten, um sich bis zum Abend in Hochform zu bringen.