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Aktueller Monat: Mai 2012


Gesamtschule Horst:

Freude über Gütesiegel
individuelle Förderung

Die Gesamtschule Horst wurde vom NRW-Schulministerium mit dem „Gütesiegel individuelle Förderung“ ausgezeichnet. Damit würdigt Schulministerin Sommer die großen Anstrengungen der Pädagogen, die bereits seit vielen Jahren im schuleigenen Programm „fördern und fordern“ zusammen gefasst sind.

Ein Schwerpunkt ist die Musik, der andere wird mit dem Beginn des neuen Schuljahrs der Sport sein. Bereits jetzt ist die Gesamtschule als Sportschule des Deutschen Fußballbundes anerkannt.

Didaktische Leiterin Gudrun Loose: „Wir wollen nicht nur, dass unsere SchülerInnen gute Abschlüsse erreichen sondern sie auch für ihren zukünftigen Beruf fit machen“. Dazu dient ab dem 8. Jahrgang zwei Stunden in der Woche berufsorientierter Unterricht. Dabei werden berufliche Kompetenzen festgestellt und gefördert. In Jahrgang 9 stehen dann Berufspraktika und auf die jeweiligen beruflichen Neigungen abgestimmte Ergänzungsstunden auf dem Plan.

Die umfangreiche Förderung beginnen schon mit der Einschulung. Dann nämlich werden die jeweiligen Neigungen und Fähigkeiten, aber auch die Defizite herausgefunden. Ab Jahrgang 5 beginnen die Sprachförderprogramme. Von Jahrgang 6 bis Jahrgang 9 liegen die Schwerpunkte dann auf Mathe, Englisch und auf Deutsch als Zweitsprache. Im Jahrgang 7 beschäftigt man sich zusammen mit der Stadtbücherei mit den Themen Lesen und Literatur.

Breiten Raum nimmt der musische Bereich ein. Hier arbeitet man mit der städtischen Musikschule zusammen. Ab Jahrgang 6 stehen wöchentlich fünf Stunden Musik mit seinem entliehenen Musikinstrument auf dem Stundenplan. Viele haben schon die Erfolge im Schulkonzert „Horst haut rein“ oder bei den zahlreichen Auftritten der Brass-Band feststellen können. Wie gut das Angebot angenommen wird, beweist, dass die Nachfrage (auch schon zu den Sportklassen) stets größer ist als es das Angebot sein kann.

Darüber hinaus kommt aber auch nicht die allgemeine Förderung in Fächern wie Mathe, Deutsch, Englisch und den naturwissenschaftlichen Fächern nicht zu kurz. Beratungslehrerin Renate Selle: „Wer Defizite hat, wird in kleinen Gruppen gefördert, die anderen müssen in diesen Stunden ‚harte Nüsse’ knacken“.