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Auf den Hund gekommen – Tiergestützte Pädagogik in der Kita
In der städtischen Tageseinrichtung für Kinder, Heinrich-Brandhoff Straße, sorgt Fee, eine Afghanenhündin für tierische Unterstützung.
Die tiergestützte Pädagogik ist in ländlichen Gebieten schon viel weiter verbreitet als in Großstädten. Gelsenkirchen erhält nun neben einem in der Ergotherapie eingesetzten Therapieschwein haarige Unterstützung auf vier Pfoten.
Tiere sind für die emotionale und soziale Entwicklung der Kinder von großer Bedeutung. Leider ist zu beobachten, dass viele Kinder Angst vor Hunden entwickeln und sich somit nicht mehr angemessen verhalten können. Viele Erwachsene wissen, dass diese Ängste ein Leben lang andauern und im Alltag sehr hinderlich sein können.
Durch gezielte Kontakte mit Fee werden die Kinder in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt. Die Freude am Hund kommt bei den meisten Kindern sehr schnell wieder. Die Angst wandelt sich in ein respektvolles Miteinander. Kinder sind stolz ihre Ängste überwunden zu haben, Eltern erleichtert.
Die zukünftigen Schulkinder nehmen in den Maxigruppen an einer kleinen „Hundeschule” teil und können sehr schnell ihr Wissen umsetzten. Wie verhalte ich mich, wenn mir auf dem Schulweg ein freilaufender Hund begegnet? Darf ich einen fremden Hund einfach anfassen? u.s.w.
In der „Hundeschule” werden die 12 Regeln für den Umgang mit Hunden besprochen und umgesetzt. Herausgegeben wurden diese vom VDH-Verband für das deutsche Hundewesen.
Neben der Anleitung zum Umgang mit Hunden steht natürlich die Freude am Miteinander im Vordergrund. Auch Fee besucht die Hundeschule und ist dort sehr erfolgreich. In der Zukunft ist auch der Einsatz in Kleingruppen, zur Förderung behinderter Kinder, geplant.
Die vorbereitenden Tätigkeiten und die Einführung von Fee wurden von Züchterin Renate Abel und Elisabeth Petzina, Gründerin des Tierschutzvereins und der Hundeschule in Bochum, aktiv unterstützt und zukünftig weiterentwickelt.
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