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Aktueller Monat: Mai 2012


Einweihungsfeier der Rehaklinik am Berger See und der Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen

Vielfältige Kompetenzen an einem Medizinstandort

Beeindruckt zeigten sich die vielen Gäste, die auf Einladung der Bergmannsheil und Kinderklinik Buer gGmbH zur Einweihungsfeier der Rehaklinik am Berger See und der Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen am 9. November 2007 kamen.

Im Garten des Bergmannsheil Buer entstanden beide Kliniken nach nur knapp anderthalb jähriger Bauzeit. „Dies ist ein Medizinstandort, der einen besonderen Platz im Gesundheitswesen Gelsenkirchens und der Region einnimmt. An diesem Standort bündeln sich vielfältige medizinische Kompetenzen. Hier erhalten Patienten aller Altersstufen eine umfassende medizinische Versorgung auf hohem Niveau, hier werden alle Leistungsphasen abgedeckt”, erklärte Gert Hüfner, 2. stellv. Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Rentenversicherung – Knappschaft-Bahn-See in seiner Rede. Oberbürgermeister Frank Baranowski sprach von zwei neuen „Vorzeigekliniken”: “Durch den Neubau der beiden Kliniken ist auch die Stadt Gelsenkirchen ein Gewinner. Denn der Gesundheitsstandort Gelsenkirchen erfährt eine deutliche Aufwertung.”

In der orthopädischen Rehaklinik machen Chefarzt Dr. Daniel Bücheler und sein Team seit Anfang Oktober die Patienten fit und mobil für den Alltag nach der Anschlussheilbehandlung. Die 120-Betten-Klinik mit Hotelcharakter ist bereits zu 90 Prozent ausgelastet.

Die Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen (90 Betten) unter Leitung von Dr. Gerrit Lautner wird Mitte Dezember ihr neues Zuhause an der Adenauerallee beziehen. „Unser Umzug ist so geplant, dass die einzelnen Abteilungen nacheinander umziehen und wir unsere stationären Patienten in neu möblierte Krankenzimmer bringen werden. So ist selbst eine nur vorübergehende Schließung nicht notwendig. Auch eine Notfall-Ambulanz kann jederzeit angefahren werden. Mit einer ganzen Fülle von Maßnahmen garantieren wir, dass auch in der Umzugsphase die Versorgung unserer Patienten optimal gewährleistet ist”, so Dr. Lautner. Unter der Hotline-Rufnummer 0209 – 369-370 informiert eine Bandansage über den aktuellen Stand des Umzugs.

Die bauliche Verzögerung beim Neubau der Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen begründete BKB-Geschäftsführer Werner Neugebauer mit einer Strategieanpassung Anfang des Jahres: „Bis dahin war es nicht geplant, die Kinderintensivstation für Früh- und Neugeborene an diesem Standort zu integrieren. Eine krankenhauspolitische Entscheidung unseres damaligen Kooperationspartners gegen die Fortführung einer erfolgreichen Zusammenarbeit, hat unsere Strategie verändert.“

Die Erweiterung des Kliniknamens durch den Hinweis auf die Jugendmedizin erklärte Dr. Gerrit Lautner: „Wir machen damit unseren Anspruch deutlich, dass die stationäre Versorgung von Kindern und Ju-gendlichen allein in einem Krankenhaus sinnvoll, das ihre besonderen Bedürfnissen umsetzen kann. Deshalb werden Jugendliche in unserer Klinik in ihrem Zimmer auch mit Gleichaltrigen zusammengelegt. Auch die Ausstattung ihrer Zimmer ist jugendgerecht.”

Hintergrund

Im April 2002 fusionierten das Bergmannsheil Buer und die damals städtische Kinderklinik zur Bergmannsheil und Kinderklinik Buer (BKB) gGmbH. Unter dem Dach dieser neuen Gesellschaft entwickelten sich beide Betriebsteile im rasanten Tempo und bauten ihre Spezialitäten weiter aus. Neue Medizinkonzepte, wie etwa die Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung im Medical Center Bergmannsheil Buer, wurden erfolgreich realisiert. Nun also der eindrucksvolle Ausbau des Standorts an der Adenauerallee mit den neuen Kliniken für die stationäre Versorgung von Kindern und Jugendlichen sowie orthopädischen Rehabilitationspatienten - die BKB schafft im Norden Gelsenkirchens einen besonderen Medizinstandort: „Wir denken und handeln vernetzt. Synergie-Effekte ergeben sich aus der gemeinsamen Nutzung der medizinischen Infrastruktur. Für den Patienten optimieren wir die Versorgungsqualität”, so BKB-Geschäftsführer Werner Neugebauer.