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Drei Horster Siege in Folge
Horst 08 hat in der Fußball-Bezirksliga zuletzt drei Siege hintereinander eingefahren und sich dadurch mit nunmehr 34 Punkten aus 21 Spielen auf Rang sieben verbessert. Das ist erstaunlich, denn Trainer Klaus Schmidtchen muss derzeit auf neun Spieler seines 23er-Kaders verzichten. Sie fehlen aufgrund von Verletzungen. Am vergangenen Sonntag erwischte es erst Ümit Top (Muskelfaserriss) beim Aufwärmen vor dem Derby gegen SSV/FCA Rotthausen und anschließend auch noch Christian Greve (Mittelfuß). Zuvor standen bereits Ramazan Güler (Knie), Andreas Hauch, Sinan Güney (beide Sprunggelenk), Daniel Spielhoff, Markus Bechmann (beide Nasenbeinbruch), Abuzer Ezici (Zehbruch) und Tobias Rimböck (Adduktorenzerrung) auf der langen Liste der Ausfälle.
Klaus Schmidtchen musste deshalb auf Spieler aus der zweiten Mannschaft zurückgreifen. Das wird er auch an diesem Sonntag tun, wenn seine Mannschaft beim Tabellenletzten Teutonia Riemke antritt. Diese Partie ist für den Horster Coach eine Art Nagelprobe, denn in der Hinrunde gab seine Mannschaft vor allem gegen vermeintlich schwächere Gegner leichtfertig Punkte ab. Exemplarisch hierfür: Im Hinspiel kamen die Null-Achter gegen das abgeschlagene Schlusslicht aus Bochum nicht über ein 1:1 hinaus.
Ein solcher Ausrutscher soll sich diesmal nicht wiederholen, denn Klaus Schmidtchen hat den nötigen Ehrgeiz, in der Tabelle noch ein weiteres Stück nach oben zu klettern. „Wir haben unser Ziel, den fünften Platz zu erreichen, noch nicht aus den Augen verloren“, verrät er. Mit dem Abschneiden seines Team nach der Winterpause ist er, mal abgesehen von der 2:3-Niederlage bei Teutonia Schalke zum Jahresauftakt, sehr zufrieden. Die Erfolge gegen FC Neuruhrort (1:0), bei Rasensport Weitmar (3:2) und gegen SSV/FCA Rotthausen (2:0) haben dafür gesorgt, dass die Horster die ohnehin nur theoretisch vorhandenen Zweifel am Klassenerhalt endgültig beseitigt haben. „Wir haben dreimal in Folge gewonnen, wobei man erfreulicherweise von Woche zu Woche eine Leistungssteigerung erkennen konnte“, merkt Klaus Schmidtchen zufrieden an.
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