Selbstloser Einsatz für Horst
Horst trauert um Johann Kollner. Der Ehrenvorsitzende des Fördervereins Schloß Horst starb am Sonntag (4. März) nach langer Krankheit im Alter von 84 Jahren. Er wird am Samstag nach der Heiligen Messe in St. Hippolytus (Beginn 11.00 Uhr) auf dem Friedhof Horst-Süd beerdigt (12.00 Uhr).
Johann Kollner wurde am 25. Mai 1933 als Sohn eines Bergmanns in Brauck geboren. Er besuchte die Hippolytusschule in Horst wo er vom Horster Heimatforscher, dem Lehrer Heinrich Alldieck unterrichtet wurde.
Der Reisebürokaufmann gehörte 1982 zu den Organisatoren der 700-Jahr-Feier von Horst. Unvergessen bleibt sein Horster Reiseclub mit dem er über 15 Jahre tausende Horster in der ganzen Welt führte. Er half viele Jahre dem STV Horst, und dem Gelsenkirchen-Horster Rennverein. Zudem engagierte er sich stark in der Werbegemeinschaft des Stadtteils.
Seiner ganzer Stolz galt dem Schloß Horst es. Als Mitbegründer und erster Vorsitzender des Fördervereins ist sein Name mit der Rettung des Renaissance-Bauwerks verbunden. Zum 20jährigen bestehen seines Fördervereins vor zwei Jahren stand er zum letzten Mal
Im Rampenlicht.
Bezirksvorsteher Gill bezeichnet Kollner als großen Kämpfer für Horst dessen Verdienste jeden Tag im Stadtteil sichtbar seien. Der Vorsitzender des Fördervereins, Heribert Steeger, erklärte, der Tod Kollners sei ein sehr großer Verlust für den Verein. Heinrich Queckenberg, Vorsitzender der Werbegemeinschaft, nannte Kollner einen ganz starken Förderer der Horster Kaufmannschaft. Bei allem Gegenwind habe er stets für Horst die Fahne hochgehalten.
Oberbürgermeister Frank Baranowski zum Tode Kollners: „Johann Kollner hat sich wie kein anderer für Horst eingesetzt – selbstlos und unermüdlich. Der Stadtteil Horst hat sich auch durch das Wirken Johann Kollners zu einer attraktiven Wohngegend entwickelt und wächst weiter in diese Richtung.“