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Aktueller Monat: Mai 2012


Landesmeisterschaften der Rettungsschwimmer in Gelsenkirchen

Am 2. und 3. Juni trifft sich die Elite des Rettungsportes im Zentralbad

210 Mannschaften und 437 Einzelschwimmerinnen haben für die diesjährigen Landesmeisterschaften im Rettungsschwimmen gemeldet. Mit dabei sind ehemalige Nationalschwimmer und Weltrekordler als auch hoffnungsvolle Talente. Auch die Gelsenkirchener Rettungssportler wollen in der Altersklasse 12 weiblich sowie bei den Damen (offene Altersklasse) mitmischen und rechnen sich Podiumsplätze aus.

1. MannschaftAn einem guten Tag gut fürs Treppchen: Die erste Mannschaft der „offenen” Damen (vlnr: Rebecca Roling, Annika Lühr, Verena Marquis, Marina Nass - es fehlt Viki Dlugosch).

Die Mädchen der Alterklasse 12 sind nach ihrem guten Ergebnis bei den Bezirksmeisterschaften auf Platz 2 vorplatziert. Wie stark die jungen Damen einzuschätzen sind, zeigt der große Abstand zu den nachfolgend Platzierten. Für die Einzelmeisterschaften qualifizierten sich Miriam Bec (Vorplatzierung 2.), Janine Romahn (10.) und Frederike Müller (11.).
Die Damen, die im letzten Jahr noch bei den Juniorinnen in der AK 17/18 schwammen, sind an Platz 3 gesetzt. Doch nach dem Aufstieg in die stärkste Altersklasse und den gerade absolvierten Abi-Prüfungen sind die Erwartungen bei den „Ex-Juniorinnen” nicht so hoch wie in den Vorjahren. Aber es reicht sicherlich, um ein wenig die Top-Favoritinnen aus Rheda-Wiedenbrück zu ärgern. In dieser Mannschaft schwimmt mit Susi Kornek auch ein Gelsenkirchener DLRG-Mitglied mit. Vorrang vor der neuen Rivalität hat natürlich die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften, die in diesem Jahr in Duisburg stattfinden werden. Aus dieser Mannschaft werden die Sportlerin des Jahres, Verena Marquis (5.), Annika Lühr (6.) und Marina Nass (9.) auch an den Einzelwettbewerben Samstag teilnehmen.
„Für die Deutschen qualifizieren”, nennt Marquis auch ihr Hauptziel. „Abi und berufliche Zukunft standen im Vordergrund. Außerdem gibt’s ein Wehwechen am rechten Fuß.” beugt sie hohen Erwartungen vor.

Jung und ambitioniert...Jung und ambinitioniert... (vlnr: Mandy Schmidt, Hannah Kopania, Pia-Marie Schulz, Chantal Bernard, Franziska Dregger.

Im Gegensatz zu den „normalen” Schwimmtechniken, sind bei den Rettungsschwimmern die Disziplinen so gestaltet, dass Rettungssituationen simuliert werden. So besteht eine Disziplin, den 100 m kombinierten Rettungsschwimmen daraus, dass 50 m Freistil geschwommen werden, danach 17 m getaucht und eine ca. 60 kg schwere Puppe vom Grund geholt wird, um diese dann die restlichen 33 m zu schleppen. Die Mannschaften schwimmen z.B. Hindernissschwimmen (dort ist pro Bahn ein 70 cm tiefes Hindernis zu untertauchen) und Rettungsstaffeln (dort wird auch Flossen geschwommen - allerdings nicht mit handelsüblichen, sondern teilweise mit Hightech-Glasfiber-Flossen).
Der Eintritt an beiden Tagen (Einzelmeisterschaften Samstag, Mannschaftsmeisterschaften Sonntag) ist frei. Lediglich zu dem Wettkampfbereich Herz-Lungen-Wiederbelebung, in dem die Wettkämpfer nachzuweisen haben, dass sie die lebensrettenden Maßnahmen perfekt beherrschen, ist das Publikum wegen der akkustischen Störung ausgeschlossen.

Hier nun die weiteren Qualifizierten:
Einzel:
AK 12 Florian Dregger (24.), AK 13/14 (Annika Zielony (25.), Niklas Becker (26.), AK 17/18 Andreas Götsch (13.), Damen offen Anke (11.) und Sonja (13.) Fabri
Mannschaften:
AK 12 männlich (8.), AK 13/14 weiblich (10.), Herren (8.), Damen zweite Mannschaft (12.)