Einmalig, wie der ganze Stadtteil!
Jetzt brüllt der Horster Löwe jeden Tag! Auf dem grünen Mittelstreifen der Straße An der Rennbahn liegt das 1.400 Kilo schwere Wappentier der Horster. Im bergischen Rot und auf einem blau-weißen Sockel (den Schildfarben derer von Fürstenberg) mit einer spiegelnden Edelstahlkugel in den Pfoten.
Im Rahmen des NRW-Projektes „Kunst und Schule“ setzte sich der Kunstleistungskurs (12. Jahrgang) der Gesamtschule Horst mit der Horster Geschichte auseinander. Zusammen mit Lehrer Axel Sohnius und dem Halfmannshöfer Bildhauer Heiner Szamida entstanden zahlreiche „Horster Monumente“ als Modelle. Die Horster Bürgerinnen und Bürger hatten in der sich anschließenden Befragung zwei Favoriten: den Löwen und eine Skulptur, in deren Mittelpunkt die spiegelnde Edelstahlkugel stand. Kurzer Hand vereinte man die beiden Favoriten zum Horster Löwen mit Kugel zwischen den Pfoten.

Der Horster Löwe enthüllt: 1.400 Kilo schwer steht er auf dem Grünstreifen der Mittelinsel der Straße "An der Rennbahn"
Bezirksvorsteher Joachim Gill, der den Löwen mit dem Sprecher des Initiatorenkreises „Horst – 725 Jahre & mehr“, Norbert Quick, enthüllte: „Dieser Löwe ist ein echte Landmarke. So einmalig wie Horst einmalig ist“. Heiner Szamida: Der Löwe steht für das Vergangene, die Kugel für das neue Horst. Joachim Gill: "Eine schöne Erinnerung an die unsere 725-Jahr-Feier."
Die Stadt Gelsenkirchen erklärte sich bereit, die Skulptur als Schenkung anzunehmen (zuvor musste die Gesamtschule eine detaillierte Patenschaftserklärung abgeben). Die beteiligten städtischen Referate gaben sich sehr kooperativ und die notwendigen politischen Entscheidungen wurden per Dringlichkeit herbeigeführt. Also konnten Jennifer Brückner, Patrick da Silva, Kerstin Dobner, Mariam El-Zein, Kadir Gürcan, Dennis Jeub, Vanessa Koch, Elmedina Mustafai, Julia Ngow und Orcun Sülün loslegen.
Der Handwerksmeisterverein Horst-Emscher, die Firma Naturstein Mecking, die Werbegemeinschaft Horst und der Containerdienst Kemper traten als Sponsoren ein.