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Aktueller Monat: Mai 2012


MiR

Ballett Schindowski tanzt Tschaikowskis „Nussknacker” für kleine und „große” Kinder

„Der Nußknacker”, eins der berühmtesten Handlungsballette des russischen Komponisten Peter Iljitsch Tschaikowski, hat am 10. Februar, 16.00 Uhr, die mit Spannung erwartete Premiere im Kleinen Haus des Musiktheaters.

Nussknacker-TeamGut gelaunt vor der Premiere! Bernd Schindowski, Andreas Meyer, Rubens Reis und Manfred Dorra (v. l.)

Wie geschaffen für Gelsenkirchens Ballettchef Bernd Schindowski, kann er sich doch, kompetent unterstützt von seinem Assistenten Rubens Reis, mit dieser Produktion einmal mehr ausdrücklich an Kinder wenden, Erwachsene sind trotzdem zugelassen. „Kinder bringen ihre Eltern mit”, so die Idealvorstellung von Verena Kögler, Leiterin des künstlerischen Managements am MiR.
Dass das Ballett am Heiligabend spiele und deswegen nur in die Weihnachtszeit passe, lässt Schindowski so nicht gelten. Ihn reizt für seine Choreografie der phantastische Kern der Geschichte, der den Kindern den ganzen Kosmos märchenhaften Erlebens nahe bringen kann. Die Kinder Klara und Fritz bekommen von ihrem Onkel Puppen geschenkt und eben auch einen Nussknacker. In der Nacht kann Klara nicht richtig schlafen, im Traum aber werden die Geschenke unter dem Weihnachtsbaum lebendig. Eine Horde Mäuse greift den Nussknacker an, Klara greift ein und kann ihn retten. Dieser bedankt sich, indem er das Mädchen ins Königreich der Süßigkeiten einlädt. Hier verwandelt sich der Nussknacker in einen schönen Prinzen. Zu Ehren Klaras wird ein rauschendes Fest gefeiert.
Für die Tänzer also Handlungsstränge genug, um daraus ein Fest für die Bühne zu zaubern. Angeregt durch eine ungeheuer lebendige und beschwingte Orchestereinspielung von Antal Dorati, will Schindowski mit seiner Compagnie diesen, wie er sagt, „lustigen Kick” aufnehmen und den versteckten Witz der Geschichte mit spielerischen Elementen tänzerisch aufdecken. So soll Langeweile erst gar nicht aufkommen können. „Kindgerecht, aber nie kindlich”, darauf legt Schindowski größten Wert. Gerade um kindgerecht „rüberzukommen”, bedarf es höchster tänzerischer Technik und Präzision. Er will den Nummerncharakter weitgehend eliminieren und durchgehend den „Fluss” der Geschichte präsentieren.
Es tanzt die gesamte Compagnie, in den Hauptrollen Priscilla Fiuza (Klara), Takashi Kondo (Fritz) und Min–Hung Hsieh (Nussknacker).
Das Bühnenbild von Manfred Dorra. verspricht bewegliche Dekorationsteile. „Keine Angst, auf den Weihnachtsbaum wird nicht verzichtet!”, schmunzelt Dorra. Die Kostüme von Andreas Meyer werden in nostalgischem Stil „modern altmodisch” daherkommen.

Das Ballet dauert bei minimalen Streichungen ca. eineinhalb Stunden plus Pause. Die Premiere ist bereits ausverkauft, auch für die folgenden Aufführungen stehen nur noch Restkarten zur Verfügung!
Lediglich für die Vorstellungen im Mai gibt es noch genügend Kartenkontingente.

Ein Tipp für interessierte Schulen! Das Musiktheater stellt Lehrern auf Anfrage eine hervorragende Materialmappe zur Verfügung. Eine Bereicherung für den Unterricht auf jeden Fall.
Für weitere Fragen dazu stehen Birgit Rost (Tel. 0209/4097–159) oder Dramaturg Johann C. Eule ( tel. 0209/4097–104) gerne zur Verfügung.

hjk

Karten+Info: 0209-40 97 200

Weitere Aufführungen:
12./ 13./ 14./ 17. Februar
09. März
6./ 7./ 8./ 14./ 15./ 16./ 17. Mai