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Aktueller Monat: Mai 2012


Schloss Horst näher an den Bürger bringen

Eine Verbesserung der Akzeptanz von Schloss Horst bei den Horster Bürgern stand im Mittelpunkt eines Gespräches zu dem der Förderverein Schloss Horst die geschäftsführenden Vorstände der beiden Horster SPD-Ortsvereine Nord und Süd eingeladen hatte. Dabei wurde über Möglichkeiten geredet, Schloss Horst durch neue Veranstaltungen attraktiver für die Horster Bürgerschaft zu machen.
Ralf Lehmann, Ortsvereinsvorsitzender Horst-Nord: "Schon für meine Eltern war Schloss Horst der gastronomische Mittelpunkt. Man traf sich zum Feiern und Tanzen."

Lutz Dworzak, Ortsvereinsvorsitzender Horst-Süd: "Der Pächter muss sein Gastronomiekonzept überdenken. Das Preis-Leistungsverhältnis ist nicht in Ordnung. Wir sind hier in Horst und nicht auf Schloss Hugenpott in Kettwig. Ein gutes Beispiel ist Hof Holz, der sich zu einem Besuchermagnet entwickelt hat".
Joachim Gill, Bezirksvorsteher: "Neben wissenschaftlichen Vorträgen und klassischer Musik darf Volkstümliches nicht im Schlossprogramm fehlen. Und wenn das Gastronomiekonzept auch noch Raum für die Horster Bürgerschaft, für eine kleine Mahlzeit und für ein Bier am Stammtisch lässt, erobern sich die Horster ihr geliebtes Schloss auch wieder neu. "
Heribert Steeger, Vorsitzender des Fördervereins Schloss Horst, wies darauf hin, dass viele kulturelle Veranstaltungen und Projekte unterschiedlichster Art in den vergangenen Jahren das Schloss mit Leben erfüllt und es weit über die Grenzen der Stadt bekannt gemacht haben. „Dabei dürfen wir jedoch nicht den Horster Bürger vergessen. Das Verhältnis zu ihm muss neu belebt und intensiviert werden. Gezielte Gespräche mit Horster Gruppen und neue attraktive Veranstaltungen, wie Motorradschau, Jazzfrühschoppen oder Adventsmarkt sollen die Bürgerschaft einladen, ihr Schloss neu zu entdecken.“
Jost Kesting, Pächter der Schloss-Gastronomie: „Ein Restaurant in einem solchen Schloss bedarf eines hohen finanziellen Aufwandes. Das muss sich in den Preisen niederschlagen.“ Man sei aber offen für Gespräche und umsetzbare Ideen“

In Zukunft wollen sich SPD und Förderverein jährlich zum Meinungsaustausch zu treffen.