„Es soll aufwärts gehen“
Das Paul-Gerhardt-Zentrum der Ev. Kirchengemeinde Horst an der Industriestraße ist ohne Treppen steigen zu müssen nicht zu erreichen. Gehbehinderte Menschen scheuen sich deshalb davor, dort Gottesdienste zu besuchen, aber auch die vielfältigen Betreuungs- Beratungs- und Freizeitangebote wahrzunehmen.
Pfarrer Ernst Udo Metz: „Damit trägt die Kirchengemeinde einer gesellschaftlichen Entwicklung Rechnung, in der immer mehr Menschen ein hohes Alter erreichen und auf Angebote für ihre sozialen Kontakte, ihre Versorgung und Freizeitgestaltung angewiesen sind“.
Um einen barrierefreien Zugang zu ermöglich, soll ein Aufzug auf der Rückseite des Gebäudekomplexes, im Schnittpunkt zwischen Alt- und Neubau, angebaut werden. Um den Erfordernissen gerecht zu werden ist gleichzeitig der Bau einer behindertengerechten Toilette vorgesehen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 140.000 Euro. 50.000 Euro müssen noch durch Spenden zusammen kommen, damit möglichst bald die Bauarbeiten beginnen können.
Der Gemeinde bittet daher um Unterstützung. Zur weiteren Information hat sie einen Flyer aufgelegt, der im Gemeindebüro zu haben ist.
Pfarrer Metz steht für weitere Informationen gerne unter Telefon 02 09 – 49 24 98 zur Verfügung. Die Nummer des eingerichteten Spendenkontos der Ev. Kirchengemeinde Horst (Stichwort „Es soll aufwärts gehen“) ist 101.077.238 bei der Sparkasse Gelsenkirchen (BLZ 420.500.01).

An dieser Stelle soll der neue Aufzug an das Paul-Gerhardt-Zentrum angebaut werden.
Schon mehr als 20 Jahren unterhält die Kirchengemeinde eine Seniorentagesstätte, in der an drei Nachmittagen in der Woche älteren Menschen Gelegenheit gegeben wird, sich zu treffen. Außerdem werden in diesen Treffs Besuche vermittelt sowie Hilfestellungen für Einkauf und Behördengänge. Durchschnittlich besuchen etwa 50 bis 70 Senioren dieses Angebot
Jede Woche findet auch einmal ein Treffen der Frauenhilfe statt, das vornehmlich von älteren Damen besucht wird. Dreimal im Jahr werden die Senioren zu großen Geburtstagsfeiern eingeladen.
1992 wurde neben Kirche und Gemeindehaus eine Seniorenwohnanlage errichtet. Für viele Bewohner bildet die Seniorentagesstätte den wichtigsten Ort für ihre sozialen Kontakte.
Die regelmäßigen Angebote werden abgerundet durch Generationenbegegnungen bei Gottesdiensten und Gemeindefesten, Theatervorführungen und musikalischen Darbietungen.