Mit bloßen Händen
Stute Anja ausgebgraben
Am 16. Juni wurden die Beamten der Feuerwehr morgens zu einem nicht alltäglichen Einsatz gerufen. Auf einer Weide an der Veilchenstraße war die Kaltblutstute „Anja“ von ihrem Besitzer in einem versumpften Graben vorgefunden.
Vermutlich am Abend zuvor hatte das gutmütige Tier sein neues Domizil an der Veilchenstraße erkundet und war dabei eingesackt.
Der Tierarzt, der kurz vor der Feuerwehr eingetroffen war, konnte das Pferd zuerst beruhigen, so dass die Wehrmänner das Kaltblut vorsichtig, jedoch mit bloßen Händen frei graben konnten. Das Pferd hatte sich in seiner Not noch in dem Wurzelwerk des umgebenden Gestrüpps verfangen, was die Rettung noch aufwendiger gestaltete.
Eine knappe Stunde dauerte die Befreiungsaktion, bevor „Anja“ mittels eines Traktors mit Frontlader und entsprechendem Tierhebegeschirr wieder vollends „sicheren Boden“ unter den Hufen hatte.
Nach dem guten Ende bedankte sich „Anja“ dann auch artig bei seinen Befreiern von der Feuerwehr.

„Anja“ bedankt sich kurz nach der Befreiung bei den Einsatzkräften