38 Jahre lang mit Herz
und Leidenschaft aktiv
Der Tag gehörte einzig und allein Margret Piekny. Nach 38 Jahren wurde sie als Leiterin des St. Hippolytus-Kindergartens in den Ruhestand verabschiedet. Ihre Nachfolgerin ist Susanne Hülsken.
Den Wortgottesdienst in St. Hippolytus gestalteten Kinder und Eltern. Es wurde gesungen, getanzt, eine „Erinnerungskiste“ an der Kindergartenzeit übergeben und die ersten Abschiedsreden gehalten. Allesamt wurde das Engagement und die herausragende Persönlichkeit von Margret Piekny gelobt.
Nach ging es im Pfarrzentrum weiter. Unzählige Hände wurden geschüttelt und „alte Wegbegleiter“ begrüßt. Von ehemaligen Mitarbeiterinnen und Praktikanten, bis hin zu Ordensschwestern und Wegbegleiter/-innen aus Schulen und anderen Kindergärten.
Nach Gulaschsuppe und Getränken übergab Bezirksvorsteher Joachim Gill als Dank und zur Erinnerung den Teller des Stadtbezirks Gelsenkirchen-West. „Bei ihnen haben die Kinder mit großer Freude für ihr Leben gelernt. Die Bezeichnung Vorschule würde dem St. Hippolytus-Kindergarten daher viel besser zu Gesicht stehen.“
Die Mitglieder der Horster Märchenbühne, der Frau Piekny angehört und die ihre Ursprünge im Kindergarten hat, sangen für die sichtlich gerührte Kindergartenchefin.
In einem mit Luftballons und Flatterbändern geschmückten Konvoi ging es am Nachmittag dann zum Kindergarten. Dort wurde Margret Piekny so verabschiedet, wie sie selbst „ihre“ Schulkinder aus der Einrichtung verabschiedete: mit Kaffee und Donuts, mit Liedern und Tänzen, mit Abschiedsworten die vom Herzen kamen. Von beiden Seiten.

Margret Pieckny freut sich über das Ständchen ihrer Horster Märchenbühne im Pfarrzentrum.