FAMILIENPOST
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Aktueller Monat: Mai 2012


Polizeigewerkschaft:

Pleitegeier kreist über Gelsenkirchens Polizei

Nach Angaben des Kreisgruppenvorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Lorenz Rojahn, gibt es Gerüchte, dass sich das Polizeipräsidium in finanziellen Nöten befindet. Höhere Mieten, Nebenkosten bei Strom, Benzin und nicht zuletzt die Neuorganisation sollen für diesen Missstand verantwortlich sein.

„Gerüchten zu Folge, sind wir nicht mehr in der Lage alle offenen Rechnungen zu begleichen. Bei der Neuorganisation sind einige Dienststellen umgezogen. Wir haben aber kein Geld mehr für einen neuen Anstrich in den leerstehenden Büros gehabt. Dadurch, dass sich Dienststellenbezeichnungen geändert haben, ist es unerlässlich, neue Stempel für den Geschäftsbereich anzuschaffen. Selbst hierzu fehlt das Geld. An der Einfahrt Hölscherstraße lässt sich seit über vier Wochen die Sicherheitsschranke nicht mehr zu schließen, angeblich soll auch hierfür das Geld fehlen“. Einige Dienststellen, die noch in den nächsten Wochen umziehen werden, müssen zunächst in Sperrmüllmöbeln mit Schreibtischen aus den siebziger Jahren ihren Dienst versehen. Der Begriff ‚Gelsenkirchener Barock’ bekommt damit eine ganz neue Bedeutung.
Rojahn weiter: “Die GdP macht letztendlich für diese Misere den FDP-Innenminister Wolf verantwortlich. Er hat die Neuorganisation unbedingt gewollt, auch wenn unsere Behörde offiziell den Antrag zur Neuorganisation stellen musste, weiß jeder in der Behörde, dass der IM uns die Pistole auf die Brust gesetzt hat. Jetzt soll er auch dafür sorgen, dass aus Düsseldorf zusätzliches Geld dafür bereitgestellt wird.“