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Aktueller Monat: Mai 2012


Präventionspreis 2009:

Angsträume als Tabu

Die Wohnungsbaugesellschaften THS und GGW sowie der pensionierte Bogestra-Mitarbeiter Ernst Nieland wurden mit den Präventionspreisen 2009 ausgezeichnet.

Oberbürgermeister Frank Baranowski lobte im Rathaus Buer die Konsequenz, mit der die GGW den Rückbau der Tossehof-Siedlung in Angriff nahm und damit Angsträume beseitigte. Solche würden beim THS-Projekt „Wohnquartier Schloss Horst“ gar nicht erst geschaffen, führte Baranowski aus. Der Bereich präsentiere sich transparent und aufgelockert. Baranowski: „Wir begreifen den demografischen Wandel auch als Chance für einen zukunftsträchtigen Stadtumbau“. In diesem Zusammenhang wies der OB auf zwölf Millionen Euro hin, die das NRW-Ministerium für Bauen und Verkehr für derartige Maßnahmen in Gelsenkirchen bewilligt habe.
Polizeipräsident Rüdiger von Schoenfeldt hielt die Laudatio auf Ernst Nieland. Als ehemaliger Mitarbeiter der Bogestra habe er sich 15 Jahre in vielen Präventionsprojekten engagiert, bzw. diese überhaupt erst möglich gemacht. Dazu gehören Projekte wie die „Fahrende Notrufsäule“, „Fahr fair“ oder „Tim und Lisa“, eine Unfallprävention für Kinder. Mehrfach wurde der dreifache Großvater dafür auch mit dem „Landespreis für Innere Sicherheit“ ausgezeichnet. „Obwohl ich im Ruhestand bin, werde ich mich weiter engagieren“, kündigte Nieland an.


Praev2009
Verleihung der Präventionspreise 2009: Oberbürgermeister Frank Baranowski, Joachim Bracke (GGW), Ernst Nieland, Irmgard Michallik (THS) und Polizeipräsident Rüdiger von Schoenfeldt.