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Der enge Wirbelkanal: Schmerztherapie
Die Behandlung des engen Wirbelkanals, die so genannte Spinalkanalstenose, ist das Thema an zwei Informationsabenden im Bergmannsheil Buer. Starten werden am Mittwoch, 15. Oktober 2008, 18.00 Uhr, Dr. Inga Bornefeld, Oberärztin in der Klinik für Radiologie, gemeinsam mit dem Neurochirurg Herrn Valerius Vogel mit dem Schwerpunkt „Schmerztherapie”.
Der enge Wirbelkanal ist die häufigste Ursache für Wirbelsäulenoperationen bei über 65-jährigen Patienten. Die Krankheit beginnt mit Rückenschmerzen, die in die Beine ausstrahlen. Das Gehen fällt immer schwerer und ist nur noch über kurze Strecken möglich. Hinsetzen und Vorbeugen des Oberkörpers bringt Linderung. Die Ursachen sind meist degenerativ bedingt wie z.B. durch „verschlissene”, verklumpte Kleinwirbelgelenke, können aber auch angeboren im Sinne seltener Fehlbildungen sein. Hier kann vor einem operativen Eingriff zunächst eine Schmerzbehandlung der Kleinwirbelgelenke (Facetteninfiltrationstherapie) durchgeführt werden.
Eine Fortsetzung des Themas mit dem Schwerpunkt „Operative Therapie” ist für den 12. November 2008 geplant. Das kostenlose Patientenseminar findet im Seminarraum im Bergmannsheil Buer, Schernerweg 4, statt.
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