Schnullerbaum soll Abschied
vom „Nucki“ erleichtern
Den Abschied vom Schnuller soll nun in Gelsenkirchen ein „Schnullerbaum“ erleichtern. Das Referat Jugend will Kleinkindern, die sich von ihrem Nucki trennen möchten, zu einem „Logenplatz“ im öffentlichen Schnullerbaum auf dem Kinderspielplatz Berger Anlagen verhelfen.
Mit dem Hubsteiger können dann die Kinder gemeinsam mit einem Mitarbeiter von Gelsendienste in die Krone des Schnullerbaumes fahren und einen Platz für „ihren“ Nucki suchen und diesen dort befestigen.
Die Idee zur Einrichtung eines Schnullerbaumes geht auf eine Bürgeranregung zurück. Frau Steimann-Niesch - selbst Mutter von zwei Kindern – ist Kinderbuchberaterin und wandte sich mit dieser Idee an Herrn Oberbürgermeister Frank Baranowski.
In einem ihrer Kinderbüchern las Frau Steimann-Niesch von der kleinen Anna, die von ihrem Schnuller abgewöhnt werden soll. Am Ende der Geschichte hängt Anna ihren Schnuller an einen Schnullerbaum. Da die kleine Anna nun „groß“ ist, bekam sie dann von ihrer Mama eine kleine Überraschung.
Frau Steimann-Niesch traf mit dieser Geschichte beim Referat Kinder, Jugend und Familie auf offene Ohren und die Planung eines Schnullerbaumes hat umgehend begonnen.

Der Schnullerbaum entspringt ursprünglich dänischem Brauchtum. Die Kinder werden mit dem Schnullerbaum an die Natur herangeführt und lernen den Baum als Tröster und Freund fürs Leben kennen.
Die erste Aktion dieser Art findet am Montag, 22. Oktober, um 15 Uhr am Spielplatz in den Berger Anlagen (an der großen Wiese) statt. Sie soll auch an anderen Orten stattfinden. Die Termine werden dann bekannt gegeben.