„Souvenir de Florence”: Gürzenich Kammerorchester Köln & Chloë Hanslip
Mit der jungen englischen Geigerin Chloë Hanslip, die erst kürzlich in Essen bei der Verleihung des Deutschen Tanzpreises an Heinz Spoerli im Aalto-Theater zu erleben war, kommt am Samstag, 18. April 2009 um 20 Uhr eine vielversprechende Nachwuchskünstlerin in den Alfried Krupp Saal der Philharmonie Essen.
Neben Pablo de Sarasates halsbrecherischen „Zigeunerweisen” und dem bekannten „Gnomenreigen” oder auch „Tanz der Kobolde” genannten Werk von Antonio Joseph Bazzini, der im 19. Jahrhundert selbst Paganini als Violinvirtuose und Komponist Konkurrenz machen konnte, spielt die gefragte Künstlerin gemeinsam mit dem traditionsreichen Gürzenich Kammerorchester Köln Stücke legendärer Virtuosen und setzt in Sachen Virtuosität ihre eigenen Maßstäbe. Trotz ihrer Platten- und Konzerterfolge bleibt die ehemalige Schülerin des russischen Geigenpädagogen Zakhar Bron, der schon Maxim Vengerov, Vadim Repin und Daniel Hope auf internationales Niveau trainierte, bescheiden: „Ich bin ein ganz normales Mädchen, das zufällig das Glück hat, gut Violine zu spielen … Ich liebe mein Leben und würde es für nichts in der Welt tauschen!” – Zu hören sind in dem Konzert außerdem Richard Strauss´ „Metamorphosen – Studie für 23 Solostreicher” und Pjotr I. Tschaikowskis Streichsextett „Souvenir de Florence” in Orchesterfassung.
Karten (Preise (€): 39,-/30,-/24,-/16,-/8,- zzgl. VVK-Gebühr) und weitere Informationen unter Tel. 0180/59 59 598 (0,14 €/Min.), Tel. 0201/8122-200 sowie unter www.philharmonie-essen.de.