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Sozialwerk St. Georg im Einklang mit Bundespräsident
Das Sozialwerk St. Georg sieht sich im Einklang mit den aktuellen Forderungen des Bundespräsidenten. Horst Köhler hatte am 17. Juni 2008 in seiner „Berliner Rede“ mehr „Arbeit, Bildung, Integration“ gefordert. Denn das Sozialwerk hat Jahr 2007 mit zukunftsfähigen Betreuungskonzepten und neuen Ideen sein Dienstleistungsspektrum ausgebaut. Speziell im Bereich Arbeit, Beschäftigung und Berufsbildung bietet der Träger eine vielfältige Angebotspalette an.
Die Zwischenbilanz einer zukunftsorientierten Modellvereinbarung ergab: Das soziale Dienstleistungsunternehmen konnte weitere Erfolge bei der Reduzierung der Kosten erzielen, ohne die Betreuungsqualität zu senken. Die Zahl der Menschen mit geistiger Behinderung, psychischer Erkrankung oder sozialen Schwierigkeiten, die das Sozialwerk mithilfe seiner Dienstleistungen in die Gesellschaft integrieren will, ist erneut um mehr als zehn Prozent auf jetzt erstmals über 3.000 gestiegen.
Bei einem Pressegespräch erläuterte Vorstandssprecher Dieter Czogalla die „Übersetzung“ der „drei Ziele für Deutschland“ von Bundespräsident Köhler. Czogalla zum Erfolg des Ausbaus der Arbeitsangebote im Sozialwerk St. Georg: „Wir unterstützen Menschen mit Behinderung bei der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Von ihrer Wohnung oder ihrem Wohnheim aus wollen und sollen sie ihr Leben – und dazu zählt auch das Berufsleben – so weit wie möglich selber gestalten können.“ Das Sozialwerk St. Georg setze mit Praktika, Außenarbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung oder „Integrationsassistenten“ viele verschiedene Maßnahmen ein, um seine Klientinnen und Klienten individuell zu fördern, zu betreuen und zu integrieren. „Wenn Horst Köhler zur Bildung sagt: ‚Im Mittelpunkt steht der einzelne Mensch’, dann liegen wir da auf einer Linie.“
Trotz der fortgesetzten Sparpolitik der Kostenträger im Behindertenbereich kann das Sozialwerk St. Georg abermals auf eine positive Entwicklung des Unternehmens verzeichnen. Die Umsatzerlöse je betreuter Person sanken dabei binnen Jahresfrist um rund zwei auf rund 90,20 Euro 2007. Zwei Jahre zuvor hatten sie noch um rund fünf Euro höher gelegen, vier Jahre zuvor sogar um rund zehn Euro. Sie werden 2007 noch weiter auf rund 88,10 Euro sinken. „In der Summe beliefen sich die Umsatzerlöse im Jahr 2007 einschließlich aller Unternehmensbereiche auf rund 92,5 Millionen Euro, die Gesamtleistung betrug erstmals mehr als 100 Mio., konkret 101,1 Mio. Euro – bei einem Personalaufwand von 70,3 Mio. Euro“, erläuterte Czogalla.
Insgesamt beliefen sich die Investitionen für Neu- und Umbauten im Jahr 2007 auf 8,4 Mio. Euro, eine Steigerung um knapp eine Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr.
Erstmals sind über 200 Ehrenamtliche im Sozialwerk St. Georg aktiv und bereichern die Arbeit vor Ort. Ehrenamtsbegleiter unterstützen die freiwillig tätigen Bürger: „Wir schaffen Begegnungs- und Erlebnisräume für die behinderten Menschen und die Ehrenamtlichen. So stärken wir die Verantwortung und das Engagement der Zivilgesellschaft gegenüber sozial benachteiligten Menschen“, sagte Czogalla. „Wir laden alle interessierten Menschen ein, uns hier zu unterstützen.“
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