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THS begann mit den Bauvorbereitungen
Zwei Jahre nachdem Oberbürgermeister Frank Baranowski mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der THS GmbH, Prof. Dipl.-Ing. Karl-Heinz Petzinka, eine strategische Allianz zur Entwicklung eines neuen Stadtquartiers am Schloß Horst initiiert hat, begannen nun mit dem Aufstellen eines Sicherheitszaunes erste Arbeiten zur Vorbereitung des Geländes.
Die Feinabstimmungen in der strategischen Allianz mit Stadt und ggw sind soweit, dass die THS als Erschließungsträger des Gesamtbereiches mit den Bauvorbereitungen beginnen kann. Das Interesse von Politik, Öffentlichkeit und Bürgern an dem neuen Stadtquartier ist groß.

Bevor der Straßen- und Kanalbau im November in Angriff genommen wird, muss der Kampfmittelräumdienst für mindestens sechs Wochen seine Arbeiten auf dem Gelände durchführen. Rund 500 Bomben trafen das Rennbahnterrain und seine Bauten während des Zweiten Weltkrieges. Überreste und Blindgänger im Bereich des Planungsgebietes werden nun professionell entsorgt.
Die Arbeiten bedingen vorhergehende Rodungsarbeiten, die wiederum ab dem 9. Oktober vorgenommen werden. Sämtliche Bäume, die der Bodenuntersuchung weichen müssen, werden später im Geltungsbereich des Bebauungsplans wiederaufgeforstet. Besonders schützenswerter Altbaumbestand, der von der Rodung ausgenommen bleibt, ist im B-Plan festgesetzt.
Seit dem 4. Oktober wird das Gelände mit einem Bauzaun gesichert. Der jetzige öffentliche Parkplatz, der bislang auch von den Kleingartenbesitzern genutzt wurde, wird im Zusammenhang mit der Fällaktion als Baustelleneinrichtungsfläche genutzt. Für Ersatzparkplätze in unmittelbarer Nähe wird im Zuge der Bebauung gesorgt.
Mitte 2007 startet dann der Hochbau. Die geplante zwei-, drei- und maximal viergeschossige Bebauung mit rund 250 Wohneinheiten für unterschiedliche Zielgruppen wird der Höhe des Altbaumbestandes entsprechen. Durchzogen wird das Areal von einer Mittelachse mit Allee-Charakter, die zugleich Bindeglied zum Schloß Horst ist.

„Wir wollen eine lebendige Siedlung schaffen mit Treffpunkten für junge und alte Menschen“, so THS-Chef Prof. Karl-Heinz Petzinka.
Die Mischung von Wohnen, Dienstleistungen und Gewerbe sowie eine gute allgemeine Infrastruktur sind wichtig – insbesondere für Familien und ältere Menschen. Die Schaffung eines Lebensraumes für Menschen aller Altersschichten bietet darüber hinaus die Möglichkeit, das Wohnen mehrerer Generationen unter einem Dach zu gewährleisten und damit Stadtplanung für morgen zu betreiben.
Der offizielle erste Spatenstich ist noch im Monat November vorgesehen.
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