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Kirchen bieten ihre Hilfe bei Krankheit, Tod und Trauer an
Die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden in Horst, Beckhausen und Karnap haben in einer Informationsschrift zusammengefasst, welche Hilfen sie im Falle von schwerer Krankheit, beim Sterben, nach dem Tod, bei Beisetzung und Trauerbewältigung leisten. Die Schrift liegt in Krankenhäusern, bei den Kirchen, in Altenheimen, bei Pflegediensten, in Apotheken und an vielen anderen Stellen aus.
Den Schritt in die Öffentlichkeit geht man vor allem deshalb, weil man, so Pfarrer Wolfgang Pingel (St. Hippolytus), die christliche Bestattungskultur wieder in Erinnerung rufen wolle. Sie gerate, so Pingel, mehr und mehr in Vergessenheit. Die Bestatter sollten als – vielfach – erste Ansprechpartner, die Angebote der Kirchen zur Sprache zu bringen.
Auch Pastor Ernst Udo Metz (Ev. Kirchengemeinde Horst) stellt fest, dass das Portemonnaie bei den Hinterbliebenen regiere. Die christliche Bestattungskultur müsse frühzeitig ins Spiel gebracht werden.
Bestatter Franz-Josef Berghorn berichtete aus seiner tagtäglichen Erfahrung, dass die Hinterbliebenen wegen der hohen Kosten für eine Bestattung „an allen Ecken und Kanten“ sparten. Er selbst versuche, die Angebote der Kirchen möglichst gleich zur Sprache zu bringen und versuche einen Kontakt zu den Gemeinden zu vermitteln.
Vielfach ist es nicht bekannt, dass die Seelsorge kostenlos ist und auch die Gebühren für einen Beerdigungsgottesdienst, die Kosten für den Organisten und die für die Bestattung durch einen Geistlichen auch von den Gemeinden übernommen werden können.
Im Krankheitsfall
finden Krankenbesuche zu Hause und auch im Krankenhaus statt
wird die Krankensalbung, die Krankenkommunion und auch das Abendmahl gespendet
Im Sterben und Tod
sollte man sich mit dem zuständigen Geistlichen bzw. der Kirchengemeinde in Verbindung setzen. Ist niemand zu erreichen kann man über die Rufnummer des St. Josef-Hospitals (02 09 – 50 40) erreichen, dass umgehend ein Pastor verständigt wird.
Ist der Todesfall bereits eingetreten, nehmen die Geistlichen gemeinsam mit den Hinterbliebenen Abschied, sprechen über Beisetzung und bieten ihre Hilfe bei der Trauerbewältigung an.
In der Informationsschrift sind viele weitere Informationen und auch die Rufnummern der Gemeinden bzw. der Pastöre abgedruckt.
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