Horst immer attraktiver
Die Freude über den aufstrebenden Stadtteil Horst und der Stolz darauf, entscheidend dazu beigetragen zu haben ist unübersehbar bei der Halbzeitbilanz der Horster SPD in der Legislaturperiode 2004-2009. Die Stadtverordneten Lutz Dworzak (Horst-Süd) und Ralf Lehmann (Horst-Nord) sowie Bezirksvorsteher Joachim Gill übereinstimmend: „Die Horster SPD-Politiker im Stadtrat und in der Bezirksvertretung arbeiten intensiv daran, dass die positive Entwicklung weiter an Fahrt zunimmt.“
An Beispielen stellt das Trio klar, was sich an der Emscher zum Positiven verändert hat. Da ist beispielsweise der gut angenommene Umbau der Markenstraße im Süden des Stadtteils. Lutz Dworzak: „Dass das Befahrbarmachen eindeutig richtig war beweist die Tatsache, dass die Markenstraße heute viel belebter ist als vor dem Umbau. Ich wünsche mir, dass es eine weitere Aufwertung passiert, in dem das Einkaufssortiment erweitert und angehoben wird. Aber auch die Hauseigentümer sind jetzt in der Pflicht die Fassaden ihrer Häuser dem Erscheinungsbild anzupassen“.
Als ein neues Erholungsgebiet vor der Haustür präsentiert sich jetzt schon die renaturierte Mühlenemscher. Sie ist kanalisiert worden und im überirdischen Bachlauf fließt nur noch Regenwasser. Die angrenzenden Flächen sind als Grünbereiche gestaltet worden und bieten vielfältige Möglichkeiten der Freizeitnutzung. „In den nächsten Wochen sind die Arbeiten komplett abgeschlossen“, freut sich Bezirksvorsteher Joachim Gill.
Sehr zufrieden ist man auch mit den Möglichkeiten der Kinderbetreuung in Horst. Die Tageseinrichtung für Kinder an der Diesterwegstraße wurde das erste Familienzentrum der Stadt Gelsenkirchen. Dort werden von sechs bis 20 Uhr Kinder betreut. Erst kürzlich ist die Einrichtung mit einem Preis des Landes NRW ausgezeichnet worden.

Lutz Dworzak, Ralf Lehmann und Joachim Gill sehen Horst im Aufwind.
In diesem Zusammenhang weist Ralf Lehmann auf die noch ungeklärten Nutzungsmöglichkeiten des ehemaligen Waage-Gebäudes auf dem Gelände der früheren Galopprennbahn hin, das derzeit von THS und GGW bebaut wird. Lehmann: „Das Haus muss einer sozialen Nutzung für das Stadtquartier und den ganzen Stadtteil zugeführt werden“. Auch das ehemalige Geläuf müsse, so Lehmann, für die Bürgerschaft zugänglich gemacht werden. Die Horster SPD sieht in der wohnungsbaulichen Nutzung des Geländes weitere große Chancen für den Stadtteil. Lehmann: „Mit dieser Fülle an Interessenten für die Miete und den Kauf der neuen generationsübergreifenden Wohneinheiten haben die Bauherren nicht gerechnet. Das beweist aber auch, dass in Horst immer noch ein Bedarf an modernem Wohnraum existiert“.
Sehr positiv wird auch der Fortgang der Wohnbebauung im Bereich des Nordsternparkes gesehen, der wegen der Insolvenz des Grundstückseigentümer lange Jahre brach lag. Überhaupt sind in den letzten Jahren viele kleine Siedlungsbereiche entstanden die dazu beigetragen haben, dass Horst der einzige Stadtteil Gelsenkirchens mit steigender Einwohnerzahl ist. Lutz Dworzak: „Die Ansiedlung der Tectum-Group in Horst lässt uns auch in Sachen neuer Arbeitsplätze positiv in die Zukunft sehen.“
Noch in den Sommerferien wird der Architektenworkshop für den Umbau der Vorburg von Schloss Horst abgeschlossen sein. Dann geht es an die Ausführungspläne, mit deren Umsetzung man im kommenden Jahr beginnen wird. Bezirksvorsteher Joachim Gill: „Mit der hochmodernen Medienbibliothek, dem Bürgercenter und eventuell auch einer historischen Druckwerkstatt wird dieses historische Gebäude Maßstäbe nicht nur für Gelsenkirchen setzen“.
Mit dem Amphitheater bietet Horst eine auch von Weltstars gern genutzte Spielstätte in einer außergewöhnlichen Umgebung. Lutz Dworzak: „Gemeinsam mit dem jeweiligen Veranstalter und dem Pächter des Amphitheaters müssen wir erreichen, dass sich an Veranstaltungstagen die Belastungen für die Nachbarschaft in Grenzen halten“.
Gespannt ist man auch auf die Erfahrungen, die man in Horst mit der Möglichkeit des Kurzzeitparkens machen wird. Diese Erfahrungen fließen werden in weitere Park- und Citykonzepte einfließen.
Verbessert werden sollte nach Meinung von Ralf Lehmann die Anbindung an den Gladbecker Stadtteil Brauck. Es stelle sich die Frage, so Lehmann, ob man die derzeit abgebundene Horst-Gladbecker-Straße zu diesem Zweck nicht wieder öffnen könne. In dem Bereich befinden sich auch alte Industriegrundstücke, über die sich die Stadtplaner bald intensive Gedanken machen sollten.
Einen guten Ansatz zur weiteren Aufwärtsentwicklung sehen die SPD-Politiker im Stadterneuerungsprogramm für Gelsenkirchen, in dem auch Horst eine Rolle spielt. So soll beispielsweise durch die staatliche Wohnungsbauförderung Anreize zur Instandsetzung und Modernisierung des vorhandenen Wohnraums geschaffen werden. Neben der Stabilisierung des Einzelhandels und der im Zusammenhang damit zu sehenden Aufwertung des Stadtteilzentren Horst-Süd und Horst-Mitte spielt auch die Verbesserung des sozialen Infrastruktur eine große Rolle. „Wir werden die bald schon anlaufenden Maßnahmen intensiv begleiten und in den dafür vorgesehenen Gremien aktiv mitarbeiten“, verspricht das SPD-Trio.