FAMILIENPOST
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Aktueller Monat: Mai 2012


Unwetter:

Einsatzkräfte arbeiteten
bis zur Erschöpfung

Die Auswirkungen des Unwetters haben die Feuerwehr Gelsenkirchen bis zum Samstagabend 18 Uhr in Atem gehalten. Insgesamt wurden von den 50 Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr, 100 Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr und 50 THW’lern 350 Einsätze abgearbeitet.

Dabei mussten vollgelaufene Keller leer gepumpt, überflutete Straßen freigelegt, umgestürzte Bäume und lose Äste entfernt oder Gebäudeteile gesichert werden.

In einem Fall wurde ein Kellerboden durch die Wassermassen fast ein Meter angehoben. Die Gebäudesicherheit wurde durch Bausachverständige des THW überprüft.

Am Revierpark Nienhausen kippte ein Baum auf eine Imbissbude, sodass der darin arbeitenden Verkäuferin der Weg ins Freie verstellt war.

Die Einsatzkräfte kamen bei der Vielzahl der Einsatzstellen oft an nah an ihre körperlichen Grenzen. Zwischendurch wurden die Einsatzkräfte verpflegt und auch gegen frische Kräfte ausgetauscht, mussten aber nach kurzer Erholungsphase wieder zum Einsatz.

Die Bürger die den Notruf 112 wählten, mussten häufig Wartezeiten in Kauf nehmen. Obwohl die Notrufabfrage auf sieben Dispositionsplätze erhöht wurde, konnten nicht alle Abfragen unmittelbar bearbeitet werden.

Die Aufräumarbeiten werden wohl noch einige Tage in Anspruch nehmen. Hierzu wird oftmals auch schweres Gerät eingesetzt um z.B. die Schlammmassen von den Straßen zu entfernen.

Der entstanden Sachschaden ist derzeit nicht absehbar.