Mexiko-Konsul war die Currywurst zu scharf
Eigentlich sollte im Horster Schloss ja nach jedem WM-Spiel in Gelsenkirchen ein Empfang stattfinden. Das hat sich die Fifa aber leider anders überlegt. Schade eigentlich, denn so manche Hochzeitsfeier musste nach außerhalb verlegt werden, weil das Schloss vorsichtshalber total blockiert wurde.
Nach .kicks & balances. auf dem Josef-Büscher-Platz wurde Horst aber doch noch eine weitere .WM-Ehre. zuteil: Die Stadt, Schalke und das Land NRW hatten zu einem Empfang geladen. Trotz der schwülen Hitze am Sonntag kamen alle 250 geladenen Gäste.
Ein aufgeräumter Oberbürgermeister lobte seine Stadt: .Ich wusste, dass wir unseren Teil der Weltmeisterschaft schultern., freute er sich. .Nach dem, was wir bisher erlebt haben, kann ich aber sagen, dass ein Traum von uns allen Wirklichkeit wird..
Das thailändische Mitglied des Fifa-Exekutiv-Komitees, Worawi Makudi, erhielt viel Beifall schon aus zwei Gründen: Er folgte nicht der Fifa-Sprachregelung, wonach im Fifa-WM-Stadion Gelsenkirchen gespielt wird, sondern beließ es bei der Arena Auf Schalke. Und .es ist eines der schönsten Stadien in ganz Europa., lobte er ganz zur Freude von Schalke-Präsi Gerd Rehberg und Geschäftsführer Peter Peters.

Unter den vielen honorigen Gästen sah man auch den .Schwatten. Willi Koslowski, Manni Kreuz, Klaus Fischer, Norbert Nigbur, Helmut Kremers, Charly Neumann und Siggi Held hatte ein Einreisevisum erhalten. Karl-Josef Tanas vertrat das DFB-Präsidum (er sprach unserer OB immer als Herrn Barowski an), NRW-Innenminister Ingo Wolf bleib in seiner Rede sehr blass und NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke genoss sein Heimspiel.
Eine Geschichte noch zum schmunzeln: Der mexikanische Konsul Garcia bekam im Schloss Schweißausbrüche: ihm war die kredenzte Currywurst viel zu scharf!