Keine Werbekampagne hätte Stadt so viel gebracht wie die WM
Nach dem letzten Weltmeisterschaftsspiel hat Oberbürgermeister Frank Baranowski eine erste positive Bilanz gezogen: .Die Organisation und die Durchführung der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006 haben wir in Gelsenkirchen immer als eine Gemeinschaftsaufgabe gesehen. Ich kann heute sagen, dass wir diese Aufgabe nicht nur gemeinsam bewältigt haben, sondern auch, dass diese enge Zusammenarbeit ein neues und intensives Netzwerk für Gelsenkirchen geschaffen hat."
Der OB weiter: "Wir haben in Gelsenkirchen Dinge bewegt und möglich gemacht, von denen ich nicht geglaubt habe, dass sie überhaupt zu schaffen sind. Dafür möchte ich jedem, der an dieser Gemeinschaftsaufgabe mitgewirkt hat, ausdrücklich danken. Ich denke dabei nicht nur an die Menschen, die beruflich mit der Weltmeisterschaft befasst waren, sondern ganz besonders auch an die, die sich ehrenamtlich zum Beispiel als Volunteer eingesetzt haben. Aber ohne die Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener, die mit ihrer Gastfreundlichkeit, Herzlichkeit und Offenheit die Gäste aus der ganzen Welt begrüßt haben, hätte auch all diese Professionalität nicht ausgereicht. Ich finde es wunderbar, wie die Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener den Gästen spontan geholfen und ihnen sogar privat Übernachtungsmöglichkeiten angeboten haben. Viele Briefe und E-Mails, die mich in diesen Tagen erreichen, erzählen von solchen Begebenheiten und davon, dass die Gäste auf jeden Fall einmal nach Gelsenkirchen zurückkehren wollen. Und dies ist für mich einer der größten Erfolge, den uns die Weltmeisterschaft gebracht hat.

Gelsenkirchen im WM-Fieber: Wie diese Hausgemeinschaft in Horst sorgten viele Gelsenkirchener für ein farbenfrohes Bild - und das taten sie gerne. Umso mehr ist zu bedauern, dass schon kurz nach dem verlorenen Halbfinale viele Fahnen wieder eingerollt wurden.
Unsere Stadt hat weltweit ein positives Bild hinterlassen. Die Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener können stolz darauf sein, dass die Gäste jetzt in ihrer Heimat erzählen, wie herzlich sie in Gelsenkirchen aufgenommen worden sind. Keine noch so teure Werbekampagne könnte diesen Effekt erreichen. Wir haben gezeigt, dass Gelsenkirchen eine Stadt ist, die voller Leben, Energie und Überraschungen steckt.
Wenn am 9. Juli 2006 die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006. endet, dann haben wir in Gelsenkirchen das bisher längste Sommerfestival gefeiert. 32 Tage lang konnte man täglich etwas Besonderes in unserer Stadt erleben. Gemeinsam sollten wird diesen Schwung und diese Energie jetzt mitnehmen, um unsere Stadt an 365 Tagen zu einem Ort zu machen, auf den wir alle stolz sein können.
Allen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben; gilt mein besonderer Dank..