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Aktueller Monat: Mai 2012


Philharmonie Essen

Bachs „Weihnachtsoratorium” und Haydns „Nelson-Messe” am 18. Dezember

Zu den wichtigsten Zutaten für die Vorweihnachtszeit gehört Bachs „Weihnachtsoratorium”. Das Kölner Kammerorchester mit dem Collegium vocale Siegen und den Gesangssolisten Nicole Ferrein (Sopran), Yvonne Berg (Al), Virgil Hartinger (Tenor) und Panajotis Iconomou (Bass) präsentieren bei einem festlichen Chorkonzert in der Philharmonie Essen die Kantaten I und III.

Die musikalische Leitung des Abends übernimmt nicht – wie vorgesehen – Helmut Müller-Brühl, der leider erkrankt ist. Vielmehr ist am Dienstag, 18. Dezember 2007 (20 Uhr) im Alfried Krupp Saal der Dirigent Ulrich Stölzel am Pult zu erleben, was eine Programmänderung zur Folge hatte.

Den Auftakt des Abends macht nicht die „Paukenmesse”, sondern die „Nelson-Messe” von Joseph Haydn: Sie ist die populärste Messe Haydns, wurde in 53 Tagen komponiert und überrascht durch eine Fülle von neuen Einfällen – und dies nach seinem erst kurz zuvor beendeten Meisterwerk „Die Schöpfung”. Die nicht für die Öffentlichkeit bestimmte Bezeichnung in Haydns „Entwurf-Katalog” mit „Missa in Angustiis” sagt mehr aus über den Charakter des Werkes als die populäre Bezeichnung „Nelson-Messe”. Sie wurde in Zeiten von Angst und Bedrängnis – in einer beschränkten Zeit – geschrieben. „Angustiis” könnte aber auch „in kurzer Zeit komponiert” bedeuten. Was es auch immer heißt, der Anfang der Messe mit den drohenden Trompeten in den tiefsten Registern ist eine von Haydns verblüffenden Neuerungen.

Karten (Preise (€): 52,-/42,-/32,-/23,-/15,-/9,- zzgl. VVK-Gebühr) und weitere Informationen unter Tel. 0180/59 59 598 (0,14 €/Min.), Tel. 0201/8122-200 und unter www.philharmonie-essen.de.