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Aktueller Monat: Mai 2012


Nena-Konzert am Samstag

Gelsenkirchener Bluesband spielt als Vorgruppe

Am Samstag den 26. August 2006 wird Nena im Amphitheater auftreten.
Zusätzlich konnte das Amphitheater eine fantastische junge Bluesband aus Gelsenkirchen als Vorgruppe für diesen Event gewinnen. Es handelt sich um die Bluesband Re-Late. Re-Late betritt die Bühne um 20:00 Uhr.
Bluesband Re-Late
Bluesband Re-Late

Re-Late – History

Mitreißender, hemmungsloser Blues ist der Lebensinhalt von Marlon Schruff, Jan Rinke und Patrick Halfmann. Seit September 2003 treffen sich die drei Gelsenkirchener zum Proben – im Mai 2004 hatte die Bluesband Re-Late ihren ersten öffentlichen Auftritt. Ihr Stil: Bluesrock, Rhythm & Blues und Chicago Blues. Elemente aus Jazz und Funk würzen die Stücke der leidenschaftlichen Blueser. Mit Pede an der E-Gitarre und am Gesang, Jan am Bass und ebenfalls am Gesang sowie Marlon am Schlagzeug und ihrem allseits beliebten "spezial guest" Manni Halfmann an der Harp geht der Blues so richtig unter die Haut.

Patrick Halfmann (Pede), Gitarrist
Ein Leben ohne Musik – für Patrick unvorstellbar. Seit seinem siebten Lebensjahr dreht sich für den gefühlvollen Gitarristen und Sänger der Bluesband Re-Late alles um Musik.
Als 8-Jähriger besuchte er zusammen mit seinem Vater sein erstes Blueskonzert. Der Gitarrist Bernard Allison hinterließ einen bleibenden Eindruck. Blueskonzerte von Musikern wie Tommy Castro und Poppa Chubby verstärkten in Patrick den Wunsch, Blues-Gitarrist zu werden. Autodidaktisch studierte er neben dem Gitarrenunterricht mithilfe von CDs und Videos die Blues-Techniken seiner Vorbilder. Schon bald komponierte der begeisterte Musiker eigene Stücke. So inspirierte ihn ein Konzert von Carlos Santana zu einem eigenen Stück. Der legendäre Gitarrist Carlos Santana holte 1991 den jungen Bluesfan während eines Konzerts auf die Bühne und drückte ihm einen Schellenkranz in die Hand. Ein unvergesslicher Moment für den damals 8-Jährigen.
Seine erste Band, die Snipes, gründete der Gitarrist 1999. Die Snipes begeisterten ihr Publikum als Vorgruppe von Joe Cocker und Alvin Lee. Als sich die Band 2003 auflöste, beschlossen Patrick und Marlon eine neue Bluesband zu gründen. Mit Jan als Bassisten komplettierte sich die Band.
Nach seinen favorisierten Musikern befragt, gibt sich Pede zögerlich. Der Blues begeistert ihn vor allem wegen des vermittelten Gefühls, der Leidenschaft in der Stimme und der ausgefeilten Gitarrensoli. Besondere Spielschnelligkeit, ausgefallene Melodien oder gelungene Kombinationen von Harmonien sind Aspekte, die der Blues-Musiker mehr als bestimmte Künstler bewundert.
Ende 2004 entschied sich Pede, ausschließlich Musik zu machen. Seitdem verdient er sein täglich Brot mit Gitarrenunterricht und kümmert sich ansonsten ganz um sein Spiel. Sein Traum: von der Musik leben zu können, den eigenen unverwechselbaren Stil spielen, authentisch bleiben und die Kombination der Einflüsse eines jeden einzelnen Bandmitglieds zum Markenzeichen erheben – zum Markenzeichen von Re-Late.

Marlon Schruff, Drummer
Zwei Meter, breitschultrig, Rhythmus pur – das ist Marlon Schruff, Schlagzeuger der Bluesband Re-Late. Sein Vorbild: der Bluesrocker Glenn Huges. Es rockt, wenn der junge Blues-Drummer den Takt vorgibt. Einflüsse seiner weiteren musikalischen Vorlieben, dem Metal und Speedmetal, lassen eine junge Interpretation alter und neuer Bluesstücke zu.
Bereits mit sieben Jahren erhielt der begabte Drummer Schlagzeugunterricht. Kaum in der Gesamtschule, wurde Marlon Schlagzeuger der Schulband, die er heute musikalisch leitet. Mit 10 Jahren wurde er in die Band Snipes aufgenommen. Die Erfolge als Vorgruppe von Joe Cocker und Alvin Lee haben den jungen Musiker beeinflusst. Neben seinen Erfahrungen in den Bands Snipes und Re-Late studiert der ehrgeizige Drummer noch weiterhin bei Daniel Sanleandro.
Auf die Frage nach seinen Wünschen für die Zukunft hin, wird schnell deutlich, dass auch bei diesem Mitglied der Bluesband die Musik an erster Stelle steht. Sein größter Wunsch ist es, mit Re-Late erfolgreich zu sein! Ein eigenes Studio wäre dann natürlich auch nicht schlecht. Die Band ist und bleibt das wichtigste in seinem Leben, das ohne Musik für ihn unvorstellbar wäre.

Jan Rinke, Bassist
Musiker aus Leidenschaft, Theoretiker aus Faszination – das ist Jan Rinke. Der Bass: das Instrument seiner Wahl – elektrisch und akustisch. Neben dem Saitenspiel begeistert der Blues-Musiker mit seiner einzigartigen samtig-provokanten Stimme. Gänsehaut im Publikum ist keine Seltenheit.
Schon im Kleinkindalter genoss Jan die Vorzüge musikalischer Früherziehung. In der Grundschule bastelte er bereits mit Freunden an ersten eigenen Songs. Als dann die Möglichkeit bestand, in den Räumlichkeiten einer richtigen Band zu proben, entstand die Band „Pommes Rot-Weiß“. Die Kindernachrichtensendung Logo berichtete über die zahlreichen Konzerte und Erfolge der Band. In den ersten Jahren setzte sich Jan Rinke autodidaktisch mit dem E-Bass auseinander und lernte verschiedenste Techniken ausschließlich nach Gehör. Mit 16 Jahren wurden diese Studien durch zusätzlichen Bass-Unterricht ergänzt. Im technischen Bereich fühlt sich der Musiker besonders von dem Jazz-Bassisten Christian Mc Bride beeinflusst. Musikalische Ideen von Sting, Joe Cocker und dem Deutschrocker Stefan Stoppok beeinflussen den Bassisten heute vor allem bei der Komposition neuer Stücke.
Zum Blues kam der Musiker über seine Leidenschaft für die soulig und bluesig klingende Rockröhre Joe Cockers. Der Blues, so Jan Rinke, bietet eine ideale Grundlage, um verschiedenste Musikstile miteinander zu kombinieren.

Manni Halfmann, Harp (Special Guest)
Wer den stylischen Mittfünfziger live erlebt, weiß: dieser Mann hat sein Leben dem Blues verschrieben. Geballtes musikalisches Können mit eindrucksvoller Bühnenpräsenz, das ist Manfred Halfmann. Nicht nur bei der Band Re-Late ist er als Mr. Harp bekannt. Seine Schlagzeugkarriere begann schon im zarten Kindesalter, als er lautstark auf Benzinkanister und Waschmittelkartons trommelnd zum Nachbarschaftsschreck avancierte. Bis sein Onkel Fritz dem musikbegeisterten Jungen eine Mandoline schenkte. Doch statt zarter Melodien wurde das Instrument von dem mittlerweile 16-Jährigen rigoros zur Rock-Gitarre umfunktioniert.
Jedes Jahr zu Weihnachten erwachte in „Manni“ erneut die Lust, die Bluesharp spielen zu lernen. 10 Jahre lang sah er zu Weihnachten die glänzenden Schmuckstücke im Musikladen um die Ecke liegen, und jedes Jahr kaufte er sich eine neue diatonische C-Dur Mundharmonika. Nach einigen misslungenen Starts setzte sich Manni irgendwann mit einem Harp-Lehrbuch samt Lehrkassette in sein Wohnzimmer. Für 6 Monate war er für nichts und niemanden mehr ansprechbar. Dann, eines abends, als er schon aus dem Wohnzimmer verbannt worden, spielte er im dunklen Schlafzimmer die ersten harmonischen Tonfolgen. Auf einmal war er da – der Blues, und von da an war er nicht mehr zu stoppen. Der Autodidakt spielte nach Tonbändern, Kassetten und CDs die Stücke seiner musikalischen Favoriten mit. Seine ausgesprochenen Vorbilder sind noch heute Charly Musslewhite und Jean Jacques Milteau. Im „Hookers“ in Gelsenkirchen traf er sich 1995 mit Musikerkollegen und bald wurde die Band „Jok & the Bluestools“ geboren. Auf zahlreichen, deutschlandweiten Auftritten zog er die Fans in seinen Bann. Viele sagen, Manni spiele Harp, wie man eigentlich eine Gitarre spielt. So melodiös, so schell, so variationsreich.