SOPHIA gegen Einsamkeit
.Vor 50 Jahren hätten wir SOPHIA nicht gebraucht. Damals hätten Nachbarschaft, Verwandte und Freunde geholfen.. Roland Viets, Geschäftsführer der neuen THS-Tochter für .SOziale Personenbetreuung . HIlfe im Alltag. stellte im Nordsternpark die .perfekte Lösung für sicheres Wohnen bis ins hohe Alter. vor.
42 Prozent der THS-Mieter (80.000 Wohnungen im Bestand, davon 5.000 in Gelsenkirchen) sind über 60 Jahre alt. Ihnen gegenüber verbindet die THS, so Viets, soziale Verantwortung mit betriebswirtschaftlichen Notwendigkeiten. Man will den Mietern durch SOPHIA ermöglichen, solange wie möglich in ihrer eigenen Wohnung zu leben und andererseits für eine möglichst lange Belegung sorgen.
Hat früher die Nachbarin angeklingelt oder Kinder aus dem Haus den Einkauf erledigt, meldet sich heute eine mit Informationen aus der Datenbank versorgte Mitarbeiterin der SOPHIA-Zentrale per Telefon oder auf dem Bildschirm des heimischen Fernsehers um zu fragen, wie es denn geht.
Bei der THS-Umfrage bei den über 60-jährigen Mietern wünschten sich 58 Prozent derjenigen, die für sich jetzt oder später einen Hilfebedarf prognostizieren, eine Betreuung durch den Vermieter. .Unser strategisches Ziel ist dabei nicht nur., so drückt es Wohnungswirtschafter Vieth doch sehr betriebswirtschaftlich aus, .ist es, nicht nur die Selbstbestimmung des Menschen zu wahren, sondern auch deren Teilnahme am sozialen Leben innerhalb des Wohnumfeldes so weit wie möglich zu gewährleisten..
Neben einem qualifizierten Betreuungsangebot und der Förderung der Kontaktpflege durch ehrenamtliche Helfer gehört die Sicherheit in den eigenen vier Wänden zu den Kernelementen. Über ein intelligentes Sicherheitsarmband und über Bildschirmkommunikation stehen die Teilnehmer rund um die Uhr in regelmäßiger Verbindung mit ihrem persönlichen Ansprechpartner in der SOPHIA-Zentrale oder mit ihren Angehörigen, die sich das Programm auch auf ihren eigenen Computer laden können. Über SOPHIA können verschiedenste Dienste abgerufen werden: von der Erinnerung an die Medikamenteneinnahme bis hin zur Einkaufshilfe, Handwerker oder Pflegekraft. In diesem Zusammenhang betont Vieth, dass man mit ortsansässigen Pflegediensten zusammenarbeiten werde.
Eine Besonderheit am umfassenden SOPHIA-System ist die Integration sozialer Hilfeleistungen durch ein ehrenamtliches Partnerschaftsmodell bei dem die Paten ihre Schützlinge aus der Zentrale heraus betreuen und Kontakt halten.
SOPHIA kostet zwischen 14,90 und 39,90 Euro pro Monat. Ist beim Mieter eine Pflegestufe festgelegt werden von der Pflegekasse monatlich 17,90 Euro übernommen. Der günstige Preis ist nur deshalb zu halten, weil SOPHIA auch anderen Unternehmen der Wohnungswirtschaft im für das Unternehmen kostenpflichtigen Franchise-System angeboten wird.
Weitere Infos unter www.sophia-nrw.de oder unter 0 23 25 . 69 126.